IP Deutschland bietet Gesamtvolumen und neue Rabatte

IP Deutschland erweitert sein Angebotsmodell zur Buchungssaison 2010. Demnach verhandeln Kunden beim „IP-Angebot“ künftig ein Gesamtvolumen für alle IP-Sender und können so Werbezeit flexibel auf den Sendern buchen. Für Agenturen gibt es Rabatte.

Text: Katharina-Viktoria Drexler

18. Aug. 2009

IP Deutschland erweitert sein Angebotsmodell zur Buchungssaison 2010. Bei „PRIMEtime – IP vor Ort 09/10“ werden ab dem heutigen Dienstag die Details den Agentur- und Kundenvertretern vorgestellt.

Demnach verhandeln Kunden beim „IP-Angebot“ künftig ein Gesamtvolumen für alle IP-Sender – RTL, Vox, Super RTL und n-tv – und können so Werbezeit flexibel auf den Sendern buchen. Wer sich im Voraus auf bestimmte Anteile je Sender festlegt, erhält laut Werbezeitenvermarkter einen zusätzlichen „Senderbelegungsrabatt“.

Agenturen sollen Basisvereinbarungen in Zukunft für ein Jahr auf einem Budgetanteil verhandeln, statt auf absolutem Volumen. Der „Universe-Rabatt“ soll auf Basis des Volumens, das bei IP und SevenOne Media platziert wird, berechnet werden. Der Anteil kleinerer Sender beziehungsweise Vermarkter wird nicht eingerechnet. Einen zusätzlichen „Intermedia-Rabatt“ erhalten Agenturen, die 2010 ihren TV-Anteil im Mediamix erhöhen.

Unverändert bleibt das grundsätzliche Modell: IP Deutschland unterscheidet zwischen Direkt- und Agenturkunden - Werbekunden entscheiden, ob sie selbst Vertragspartner der IP Deutschland werden oder ihre Agentur. Auch weiterhin gibt es Basisbuchungen mit einer Laufzeit von maximal einem Kalenderjahr und Max3-Buchungen, die unterjährig für eine Laufzeit von maximal drei Monaten vereinbart werden. Die Konditionen können als Natural- oder Cashrabatt verhandelt werden. Die neuen Angebotsformen sind laut IP Deutschland kartellrechtlich geprüft und wurden dem Kartellamt vorgelegt.

Was die Agenturen vom neuen Vermartungsmodell halten, lesen Sie in der nächsten Werben & Verkaufen (EVT 20.08.2009)


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