Condé Nast selbst hält sich sehr bedeckt, wenn es um Details zum Heft und gerade um die Einbuchungen der Anzeigenkunden geht. Dort heißt es nur, man sei durchaus zufrieden, möchte dies aber vor dem Erscheinungstermin am 8. September nicht näher kommentieren. Am Tag zuvor will zumindest Wired.de mehr Einblick geben: Dann will Verlagsleiter Moritz von Laffert Fragen der Nutzer zu "Wired Deutschland" beantworten. Gefragt werden kann ab sofort. So viel steht fest: Als Gegenentwurf zu klassischen Computerzeitschriften soll sich "Wired" Technologiethemen aus einer gesellschaftlichen Perspektive widmen und beleuchten, wie sich Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und das menschliche Zusammenleben durch Innovationen und neue Technik verändern. Gebildete, einkommensstarke Männer hat eher kleine Verlag Condé Nast mit dem Magazin im Visier.

Condé Nast hat "Wired", die 1993 in San Francisco gegründet wurde, im Jahr 1998 in den USA erworben und den Titel nach eigenen Angaben "zu einer einflussreichen, weltweit beachteten Magazinmarke mit einzigartigem Profil entwickelt". Seit 2009 erscheint "Wired" mit eigenständigen Ausgaben auch in Großbritannien und Italien. Die iPad-App der US-Ausgabe gelte international als Benchmark bei der Entwicklung von Tablet-Apps, so der Hinweis des Verlags.



Petra Schwegler, Redakteurin
Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.