Auch medienökonomische Fragen etwa nach der Vermarktbarkeit und den "Potenzialen der Rekapitalisierung der Angebote" will die LfM beantwortet wissen. Insgesamt sei der Themenbereich bislang erst vereinzelt erforscht worden, heißt es in der Ankündigung der Düsseldorfer Medienanstalt. So würden etwa die Ergebnisse einer Erhebung im Rahmen eines studentischen Projektseminars an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Hinweise darauf geben, "dass Social TV wesentlich durch den Wunsch nach Interaktion und weniger durch die TV-Inhalte selbst getrieben ist". Hinsichtlich der Formate, die sich besonders gut für Social TV eignen, seien Castingshows als besonders geeignet herausgestellt worden. Aus der Goldmedia Social TV-Analyse 2012 gehe darüber hinaus hervor, dass je nach Format häufiger auf die Sendungsakteure beziehungsweise den Sendungsinhalt Bezug genommen werde.

Bis Ende Juli läuft die Bewerbung für das Projekt der LfM. Voraussichtlich 2014 sollen die Erkenntnisse zu Social TV vorliegen.



Petra Schwegler, Redakteurin
Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.