"Extra 3" kleidet Double ein :
Mit Donald Trump beginnen vier gute Jahre für Satire

Nicht verzagen - mit Humor ertragen: Die Satire-Truppe von "Extra 3" setzt ihren eigenen Donald Trump auf den US-Thron.

Text: Petra Schwegler

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Gestatten: Donald Giermann Trump, der 45. und wohl auch letzte US-Präsident - wie "Extra 3" den neuen wichtigsten Mann der Welt begrüßt.
Gestatten: Donald Giermann Trump, der 45. und wohl auch letzte US-Präsident - wie "Extra 3" den neuen wichtigsten Mann der Welt begrüßt.

Die Vereidigung von Donald Trump als 45. US-Präsident am heutigen Freitag ruft bei vielen gemischte Gefühle hervor. So will eine New Yorker Bar als Kontrastprogramm zur Zeremonie vor dem Kapitol in Washington niedliche Tiervideos zeigen. Von den Besitzern des Etablissements heißt es, Trump sei ja ohnehin auf der Titelseite jedes Magazins zu sehen. "Wir wollen einfach Zeit mit unseren Freunden verbringen und über Kätzchen lachen, die in Löcher fallen."

Hierzulande begleiten die meisten Medien Trumps Thronbesteigung kritisch – nur die Satire feiert. Für Kabarettisten dürften vier gute Jahre anstehen, in denen der streitbare und milliardenschwere Präsident mit der prägnanten Haarpracht im Mittelpunkt stehen wird. Wie beim NDR-Team von "Extra 3".

Seit Monaten schon begleitet die Truppe um Christian Ehring Trump. Und läutet mit dem "Inauguration Day" eine neue Ära ein: Max Giermann schlüpft in den Rolle Donald Trumps. Der Comedian, als Stefan-Raab-Imitator schon im Grinsen wie ein Haifisch geübt, legt eine gelungene Premiere hin. Ebenso seine Dolmetscherin:

Allein schon, wie Giermann in Trump verwandelt wird, ist sehenswert.

"Extra 3" hat für den twitternden Republikaner gleich mal ein eigenes Wappen entworfen: 

Screenshot Extra 3/NDR

Screenshot Extra 3/NDR

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ps/dpa


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



2 Kommentare

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Anonymous User 21. Januar 2017

Es ist mittlerweile bemitleidenswert, wie Trump noch von den konventionalen Medien zu diffamieren versucht wird. Vor allem Werben und Verkaufen empfand ich als etwas als politisch seriös oder wenigstens distanziert - aber vor allem als als modern und nicht innerhalb des 6er Bundes der Kartellmedien.

Anonymous User 20. Januar 2017

Der Bundestag liebt Donald Trump bereits:

https://www.youtube.com/watch?v=-6VsCLPCEfo

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