Besonders deutlich ist der Rückgang der Werbeinvestitionen erneut bei den Zeitschriften. Publikumszeitschriften verzeichnen zwischen Januar und Juli bei einem Bruttowerbeumsatz von knapp 1,9 Milliarden Euro erneut ein Minus, das sich unbereingt bei 15,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingependelt hat. Fachzeitschriften verzeichnen ein unbereinigtes Minus von 8,3 Prozent auf jetzt knapp 225 Millionen Euro.

Am härtesten trifft die Werbeflaute weiterhin das Medium Kino. Laut Nielsen Media Research sind die Bruttoerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum bis Ende Juli um 19,4 Prozent auf rund 31 Millionen Euro eingebrochen. Allerdings kann hier der Rückgang gegenüber den Vormonaten weiter gebremst werden.

Mit Spannung dürften nun die Bruttowerbeausgaben im Online-Sektor erwartet werden. Im Internet wurde für den Juni erstmals ein Minus von sechs Prozent von Nielsen Media Research ermittelt. Die Zahlen folgen in den kommenden Tagen.



Petra Schwegler, Redakteurin
Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.