Wir erinnern uns: Das US-Unternehmen hatte sich überraschend die europäischen TV-Rechte für die vier Olympischen Spiele bis 2024 für 1,3 Milliarden Euro gesichert. Eine erste Verhandlungsrunde mit ARD und ZDF war Ende 2016 gescheitert. Discovery hatte damals mitgeteilt, Live-Übertragungen exklusiv auf Eurosport und anderen hauseigenen Sendern zu zeigen. 

Nun gibt es aber doch noch eine Einigung von Discovery mit den bisherigen deutschen Lizenznehmern, nachdem der neue Rechteinhaber Sublizenzen bereits in weiten Teilen Europas losgeworden ist. Die Amerikaner selbst bereiten hierzulande eine "umfangreiche und in Deutschland produzierte Berichterstattung bei Eurosport im Free-TV sowie im Livestreaming online und auf mobilen Endgeräten" vor.

Wo ARD und ZDF nun sparen werden

Noch müssen die Gremien von ARD und ZDF dem Deal zustimmen. Preise werden nicht genannt. Aber ARD-Sportrechte-Intendant Ulrich Wilhelm aus München gibt in der Ankündigung allerdings den Hinweis auf das "verabredete hohe Kostenbewusstsein von ARD und ZDF bei der gemeinsamen Produktion".

Teure Rechte, Sparen am Set. Dazu die ARD-Vorsitzende Karola Wille, zugleich Intendantin des MDR: "Der MDR als Federführer der ARD bei den Winterspielen 2018 wird gemeinsam mit dem ZDF ein mitreißendes, spannendes Programm auf die Beine stellen."


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.