Im Angebot hat Würtenberger bildschirmfüllende Display-Werbung und Videowerbung zum Bruttopreis von 100 Euro pro tausend Kontakte, für Native-Advertising-Kampagnen wird ein Aufschlag von 20 Prozent fällig. Die Werbeformate sind nutzerfreundlich: Die Werbung lässt sich nach dem gleichen Prinzip wie die Nachrichten einfach weiterwischen.

Inzwischen sind auch genug User beisammen, so dass Kampagnen nach Interessengruppen ausgesteuert werden könnten. Vor allem in den Bereichen Technik, Finanzen, Auto gibt es genügend Targeting-Masse. Das überrascht nicht, wenn man weiß, dass die Upday-Nutzer überwiegend männlich (65 Prozent) sind. 80 Prozent der Nutzer sind unter 44 Jahre alt, davon die größte Gruppe (34 Prozent) zwischen 25 und 34 Jahre.

Weitere Länderstarts sind in Planung

Bis Ende des Jahres will Upday in zwölf weiteren Ländern starten. Derzeit entstehen jeweils 6-köpfige Redaktionen in Mailand und Madrid, danach in in Amsterdam und Stockholm (für alle nordischen Länder). Insgesamt wird Upday bis Ende des Jahres etwa 90 Mitarbeiter beschäftigen, davon 48 in insgesamt 8 Redaktionen. Die europaweite Vermarktung wird von Berlin aus gesteuert.

Pläne, bis wann Upday profitabel sein soll, mag Würtenberger nicht offenlegen.


Autor:

Judith Pfannenmüller
Judith Pfannenmüller

ist Korrespondentin für W&V in Berlin. Sie schaut gern hinter die Kulissen und stellt Zusammenhänge her. Sie liebt den ständigen Wandel, den rauhen Sound und die thematische Vielfalt in der Hauptstadt.