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Zahlen zur Magazin-Flatrate:
Readly offenbart, wer was am E-Kiosk liest

Am liebsten "Intouch" und ohne Papierberge: Das Team der Magazin-Flatrate Readly gibt Gründe seiner Nutzer fürs digitale Lesen preis. 

Text: Petra Schwegler

9. März 2017

Schon die Kleinsten nutzen mit: Readly gibt Einblick ins Verhalten seiner Leser.
Schon die Kleinsten nutzen mit: Readly gibt Einblick ins Verhalten seiner Leser.

Foto: Readly

Readly gibt im "Digitalen Lese-Report 2017" Einblick in seine wachsende digitale Leserschaft. Das ist der typische Nutzer der App-gestützten Magazin-Flatrate: Er ist männlich, zwischen 46 und 55 Jahre alt, urban und im Schnitt 23 Minuten mit dem Lesen einer Zeitschrift beschäftigt. Vor allem greift er zu Readly, weil der Zugriff auf Magazine überall und jederzeit möglich ist.

Und was liest er am liebsten im Angebot aus rund 2000 Magazinen? Nach wie vor Unterhaltendes. Die Rangliste 2017 unterscheidet sich kaum vom Ranking des Vorjahres, dem ersten des schwedischen Anbieters nach Start im Herbst 2014:

Quelle: Readly

Das Gros der Leser ist zwischen 46 und 55 (31 Prozent) und 36 und 45 (30 Prozent) alt. 61 Prozent aller Leser von E-Magazinen sind nach Readly-Erkenntnissen männlich - gegenüber 39 Prozent weiblichen Lesern. Der amerikanische "Playboy" rangiert übrigens auch bei den deutschen Lesern digitalisierter Medien auf Platz 11 unter 2000 Magazinen. 

Für den aktuellen Report befragte das Unternehmen mehr als 4000 Leser in Deutschland zu ihrem Nutzungsverhalten und warum sie lieber digital als gedruckt lesen. Dabei zeigte sich, dass die Nutzer vor allem die Kosten der Printvarianten scheuen, zumal sie mit der Mietrate in Höhe von 9,99 Euro bei Readly Zugang zu bald 400 digitalen Ausgaben namhafter deutscher Magazine erhalten und sich das Beste herauspicken können, ohne Papierberge anzuhäufen. 

Hier im Überblick die Gründe, warum digitales Lesen bevorzugt wird:

 

Quelle: Readly

Doch das Ganze hat eine Kehrseite: So legt eine aktuelle Befragung der Universitäten Hamburg und Groningen nahe, dass Verlage Bezahlkunden an die digitalen Kioske verlieren, die journalistische Inhalte verschiedener Zeitungen und Magazine bündeln und sie einzeln zum Verkauf anbieten. Zumal das Einzelabo diverser Medien direkt beim Anbieter die Leser teurer kommt als die Flatrate von Anbietern wie Readly oder Blendle.


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Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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Um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen wird in unseren Texten nur die männliche Form genannt, stets sind aber die weibliche und andere Formen gleichermaßen mitgemeint.