Tod des Herausgebers :
Rheinische Post trauert um Gottfried Arnold

Gottfried Arnold, der Herausgeber der "Rheinischen Post", ist am Montag im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Sohn des ersten NRW-Ministerpräsidenten hatte seit 1962 maßgeblich die Geschicke der Düsseldorfer Mediengruppe bestimmt.

Text: Markus Weber

Die Rheinische Post Mediengruppe trauert um Gottfried Arnold. Der Herausgeber der "Rheinischen Post" ist am Montag im Alter von 82 Jahren verstorben. Der Sohn des ersten NRW-Ministerpräsidenten hatte seit dem Jahr 1962 maßgeblich die Geschicke des Düsseldorfer Zeitungshauses bestimmt. Der Jurist war bereits 1956 als Gesellschafter eingestiegen, ehe er sechs Jahre später Herausgeber des Blattes wurde. Arnold war außerdem von 1978 bis 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der Mediengruppe - danach übernahm er den Ehrenvorsitz.

Der gläubige Christ und überzeugte Demokrat war neben seiner beruflichen Tätigkeit auch in der nordrhein-westfälischen CDU engagiert. Er wurde unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz und dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Nach Verlagsangaben hat Arnold zusammen mit seiner Frau, den Kindern und den neun Enkeln noch ganz bewusst das Weihnachtsfest gefeiert und auf diese Weise Abschied genommen.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.