Kampagne zur Interaktiv-Show :
RTL trommelt wie wild für "Rising Star"

Eine 360-Grad-Kampagne soll junge Zuseher wie Stammseher zur RTL-Casting-Show "Rising Star" locken.

In die interaktive Casting-Show "Rising Star" setzt RTL große Hoffnungen. Entsprechend umfangreich ist die Kampagne, die Zuschauer für das Format begeistern soll: Um den deutschen Ableger der israelischen Erfolgs-Show vom Start weg gleich von der Rampe zu bringen, hat RTL eine dreistufige Reklamewelle geplant. Bereits im Juli wurden die ersten Trailer platziert für die Show, die ihre Premiere am 28. August feiert. "Jetzt beginnt die eigentliche Kampagne, die auch den Stammzuschauer bei RTL abholen soll", sagt Björn Klimek, Creative Director Promotion und Werbung.

Die Details: Das nun vorgestellte Keyvisual wird in den Programmspots, in Print und auf Plakaten breit eingesetzt. Hinzu kommen Onlineaktivitäten: Neben Display-Werbung im eigenen Netzwerk wird Facebook bespielt, eine eigene Website stellt täglich neue Clips aus den Castings vor. Und das in Köln auf der Straße gedrehte Viral wird gerade fertig produziert. "Die Kampagne ist komplexer und länger als sonst – normalerweise starten wir eher drei Wochen vor einem Format, nicht drei Monate", erklärt Klimek.

Die Aufgabe beim Musik-Casting-Format, in dem Zuschauer via App mitwirken können, ist auch nicht ganz simpel. RTL muss zwei Zielgruppen erreichen: "Die jungen Zuschauer, die sich über die App aktiv einbringen wollen und den RTL-Stammseher, der hauptsächlich gut unterhalten werden will", so Klimek. Die Kampagne muss zudem den Spagat zwischen emotionaler Aufladung und Erklärung des App-Konzepts schaffen, damit die Resonanz besser ausfällt als bei ProSiebens "Keep Your Light Shining".

Die Kreation fürs Reklame-Konzept liegt inhouse bei RTL. Besonders umfangreich wird noch im August in Print geworben: Teaser- und Haupt-Motiv sind in jeweils knapp 30 Programm- und Publikums-Titeln wie "TV Movie", "TV Digital", "Spiegel", "Focus", "Gala", "Stern" oder auch "Cosmopolitan" zu finden. Wie hoch das gesamte Werbebudget ist – unklar.

rp/ps


Autor:

Ralph Pfister
Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator im Marketing-Ressort. Er schreibt hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.



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