Bertelsmann-CEO Thomas Rabe, der auch dem Verwaltungsrat der RTL Group vorsitzt, bedauert, aber respektiert nach eigenen Angaben die Entscheidung Anke Schäferkordts. Er sagt über den Einsatz der Managerin für die TV- und Radioholding:

"Gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen ist es ihr gelungen, die RTL Group digitaler, internationaler und wachstumsstärker zu machen. Gleichzeitig haben sie und ihr Management-Team die Erfolgsgeschichte der Mediengruppe RTL Deutschland fortgeschrieben."

Schäferkordt selbst wird mit den Worten zitiert, es sei jetzt "der richtige Zeitpunkt", sich auf den weiteren Ausbau der TV- und Digitalgeschäfte in Deutschland sowie auf die strategische Weiterentwicklung von Bertelsmann zu konzentrieren. Beim Fernsehen in Köln besteht durchaus Nachholbedarf: RTL hat in den vergangenen Jahren an Reichweite verloren. Nicht alles kann der Nachwuchs wie RTL Nitro oder RTL Plus ausgleichen.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.