Michel: "Unsere Studie zur wechselseitigen Werbewirkung von Sky Go und TV hatte belegt, wie effektiv eine Multichannel-Buchung ist." So wirke Werbung am besten, wenn sie parallel auf mehreren Plattformen gebucht werde. Daher legt der Münchner Bezahlsender seinen Vermarktungsschwerpunkt zur Bundesliga auf dem Ausbau der digitalen Produkte.

Und wen kann der Werbekunde hier erreichen? Thomas Deissenberger, Geschäftsführer Sky Media: "Verbunden mit einer qualitäts- und markenbewussten, jungen, überwiegend männlichen Zielgruppe, ist die Bundesliga das Werbeumfeld mit höchstem Werbeimpact." Soll heißen: Die Bundesliga-Zuschauer auf Sky sind sechs Jahre jünger als der durchschnittliche TV-Seher (Quelle: AGF/GfK), außerdem seien die Bundesliga-Abonnenten einkommensstark und markenorientiert (Quell: Ipsos/Sky): "Verglichen mit dem TV-Markt erreichen Werbekunden 32 Prozent mehr Early Adopter und 36 Prozent mehr Markenorientierte", formuliert es Sky Media.

Eine Werbewirkungsstudie der Marktforschungsagentur Ipsos zeigte, dass 88 Prozent der Fußballfans einer Marke treu bleiben, wenn sie mit ihr zufrieden sind. 82 Prozent der Befragten ist beim Einkauf die Qualität wichtiger als der Preis. Zudem lassen sich Sky Abonnenten durch Werbung gut aktivieren: 46 Prozent der Befragten durch Werbung bereits häufiger auf interessante Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam geworden. Auch die kurzen Werbeblöcke schnitten im Vergleich zur Unterbrecherwerbung im Free-TV besser ab (Quelle: Fußball-Studie, Repucom / Sky).

Sky Media, Tochterunternehmen von Sky Deutschland, verantwortet den Werbezeitenverkauf von über 25 TV-Sendern – darunter neben allen Bewegtbild-Angeboten von Sky auch 15 Partnerkanäle - mit den zugehörigen Mobil-, On-Demand- und Onlineangeboten, dazu Außenwerbung (z.B. in Sportsbars).



Susanne Herrmann
Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.