Konzept des Revivals: Das neue "Yps" soll Kindheitserinnerungen wecken - ohne kindlich zu wirken. Das Blatt soll die Themen von damals inhaltlich und optisch in die jetzige Lebenswelt der Leser übersetzen. Themenbeispiele, die Ehapa bringt, sind: "Mit 35 Jahren noch Geheimagent werden – wie geht das eigentlich? Gimmicks und Gadgets für Agenten, Forscher und andere Erwachsene. Zauberei – zehn einfache Tricks für die nächste Party!"Themen aus den Bereichen Mode, Automobil und Technik sollen das Portfolio abrunden – "alle mit einem Bezug zu Karos, Kängurus oder Kohl". Als weiteres Highlight des Hefts verspricht der Verlag "die besten Comics von damals und heute".

Das Magazin startet mit einer Druckauflage von 120.000 Exemplaren und einem Copypreis von 5,90 Euro. Bei einem Erfolg des ersten Heftes soll "Yps" 2013 regelmäßig erscheinen. Der Anzeigenpreis für eine 1/1-Seite liegt bei 11.900 Euro. Die Vermarktung übernimmt Egmont MediaSolutions.

Das "Ur-Yps" wurde im Jahr 2000 eingestellt. Ein erster Neuversuch rund fünf Jahre später – Ehapa sicherte sich 1999 die Lizenz von Gruner + Jahr und scheiterte erst einmal daran, das wöchentliche Heft fortzuführen - ist nach einer erfolglosen Testphase mit drei Heften ebenfalls zu den Akten gelegt worden. Damals sollte die gleiche Zielgruppe der Kids angesprochen werden – allerdings mit einem monatlichen Gimmick-Träger.



Petra Schwegler, Redakteurin
Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.