Tunnelraub :
So unterstützt TV-Star Dirk Bach posthum die Berliner Polizei

Bei der Fahndung nach den Berliner Tunnelgangstern sichtet die Polizei Kamerabilder von Journalisten, die über den Tod Dirk Bachs berichteten.

Text: Petra Schwegler

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Die Trauer war groß, als Deutschland am 1. Oktober 2012 mit dem überraschenden Tod des Comedians und "Dschungelcamp"-Moderators Dirk Bach konfrontiert wurde. Jetzt könnte der beliebte Entertainer der Polizei in Berlin posthum zur Seite stehen: Bei der Fahndung nach den Berliner Tunnelgangstern erhofft sich die Polizei Anhaltspunkte durch Kamerabilder von Journalisten, die über den Tod Bachs berichteten. "Die Ermittler bitten Medienvertreter um Unterstützung, die Anfang Oktober in der Nähe der Volksbank filmten, die später von Tresorknackern untertunnelt und geplündert wurde", meldet am Donnerstag die Nachrichtenagentur "dpa". Gegenüber der Bank liegt das Schlossparktheater. Am 1. und 2. Oktober 2012 hatten dort viele Journalisten nach der Nachricht vom Tod des RTL-Moderators berichtet.

Laut "dpa" vermuten die Fahnder des Landeskriminalamts, dass die Täter beziehungsweise deren Fahrzeuge zu dem Zeitpunkt in einer benachbarten Tiefgarage waren. Möglicherweise seien sie gefilmt oder fotografiert worden. Von der Tiefgarage aus hatten die Täter einen 45 Meter langen Tunnel zum Tresorraum gegraben. In der Nacht zum 14. Januar hatten die Einbrecher mehr als 300 Schließfächer aufgebrochen. Hinweise nimmt die Polizei übrigens per Mail unter lka451@polizei.berlin.de entgegen.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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