Kind-Internet-Medien-Studie :
TV bei Kindern beliebter als Handy

Wer 6 bis 13 Jahre alt ist, bevorzugt noch das TV-Gerät - weiß die aktuelle KIM-Studie. Nur zwei von fünf haben täglich das Handy in der Hand. 

Text: Petra Schwegler

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TV-Konsum mit oder ohne Eltern bleibt bei 6- bis 13-Jährigen laut KIM-Studie beliebt.
TV-Konsum mit oder ohne Eltern bleibt bei 6- bis 13-Jährigen laut KIM-Studie beliebt.

Fast 80 Prozent der Kinder im Alter von 6 Jahren bis 13 Jahren schauen täglich fern. Auf Platz zwei folgt nach einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest das Handy, das 42 Prozent der jüngeren Generation Z täglich nutzen.

Ein Drittel der Befragten zwischen 6 und 13 hört jeden oder fast jeden Tag Musik. Jeder Vierte ist täglich oder fast täglich im Internet, wie die Organisation am Donnerstag weiter mitteilt.

Bücher stehen bei der jungen Zielgruppe auf der Beliebtheitsskala der Medien eher hinten: Nur 15 Prozent der Kinder lesen täglich. Gefragt nach ihren Freizeitbeschäftigungen nannten die Kinder vor allem Freunde treffen, gefolgt von draußen spielen - und eben Fernsehen.

Neben der KIM-Studie wird im Herbst eine Verlagsanalyse zu den Kids vorliegen

Für die KIM-Studie (Kind, Internet, Medien) wurden rund 1200 Kinder im Alter von 6 Jahren bis 13 Jahren aus ganz Deutschland im Frühsommer 2016 zu ihrer Mediennutzung befragt.

Mehr Ergebnisse zum Medienverhalten der Jüngsten dürften im Herbst vorliegen: Blue Ocean (Burda), Egmont Ehapa, Gruner + Jahr, Panini, "Spiegel" und der Zeit Verlag wollen dann erstmals gemeinsam das Mediennutzungsverhalten von Kindern erforschen.

Die Studie soll die Lebenswelten von 4- bis 13-Jährigen abbilden und am 8. August erstmals erscheinen. Die Untersuchung ist eine Art Nachfolger der KidsVA von Egmont Ehapa, die der Verlag von 1993 bis 2015 durchgeführt hat.

ps/dpa


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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