Welttag des Fernsehens :
TV bleibt Europas Liebling

Die TV-Sender ziehen in eigener Sache zum diesjährigen Welttag des Fernsehens am Freitag positive Bilanz: Die Glotze bleibt erst einmal der Renner!

Text: Petra Schwegler

19. Nov. 2014

Das Fernsehen führt seine Erfolgsgeschichte ungebrochen fort. Es sei nach wie vor das meistgenutzte Medium in Europa, betont Magnus Brooke, Direktor des europäischen Verbandes der Privatsender namens ACT (Association of Commercial Television in Europe) anlässlich des Weltfernsehtags der Vereinten Nationen an diesem Freitag. Fakt ist: Trotz zunehmender Konkurrenz durch Streaming-Offerten sehen sich heute 87 Prozent der Europäer täglich Sendungen am Fernsehgerät oder online an. Die UN würden auch weiterhin gemeinsam mit den Fernsehsendern informieren, Wissen vermitteln und eine bessere Welt gestalten, kündigt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon an. Die UN würdigen seit 1996 das Medium und seinen Einfluss auf das Leben der Menschen mit dem "Welttag des Fernsehens".

Unter Federführung der europäischen Verbände EBU, ACT und EGTA (Vermarkter-Verband) und unterstützt durch die nationalen Gattungsinitiativen wie Wirkstoff TV aus Deutschland gibt es auch dieses Jahr wieder eine gemeinsame TV-affine Aktion aller Sender in Europa, Asien, Canada, USA und Australien: ein 30-Sekünder, der am 21. November von allen TV-Sendern in landesspezifisch adaptierter Form ausgestrahlt wird, im TV-Programm wie online. Im Reklamefilm zum World Television Day werden die Zuschauer dazu aufgerufen, ihre "besten TV-Momente" zu teilen und unter #WeLoveTV und #WorldTVDay zu posten. Hier ist der Clip:

Weitere Zahlen zur "Wirtschaftsmacht" Fernsehen fügt der deutsche Privatfunkverband VPRT hinzu. Annette Kümmel von der ProSiebenSat.1 Media AG, zugleich Vorsitzende des Fachbereiches Fernsehen und Multimedia im VPRT, zählt auf: "Fernsehen bewegt die Welt. Jeden Tag sehen rund 5,5 Milliarden Menschen fern, das entspricht 75 Prozent der Weltbevölkerung.“ Frank Giersberg, Leiter Marktentwicklung im VPRT, rechnet vor: "Weltweit erwirtschaftet die Branche über 300 Milliarden Euro und stimuliert ein Vielfaches dessen an Wertschöpfung bei vor- und nachgelagerten Branchen. Als Werbeträger stützt Fernsehen zudem die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit vieler Industrien in nationalen und internationalen Märkten."


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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