Zweite Eigenproduktion läuft ab November :
Vox-Serie "Milk & Honey" dreht sich um Escortservice für Frauen

Mit seiner zweiten Eigenproduktion will RTL-Schwestersender Vox an den Erfolg des "Club der roten Bänder" anknüpfen. Mit einem ganz anderen Thema.

Text: Susanne Herrmann

"Milk & Honey" (v.l.): Arian (Nik Xhelilaj), Johnny (Artjom Gilz) und seine Freunde Kobi (Deniz Arora), Michi (Nils Dörgeloh) bieten sich als Männer für gewisse Stunden an.
"Milk & Honey" (v.l.): Arian (Nik Xhelilaj), Johnny (Artjom Gilz) und seine Freunde Kobi (Deniz Arora), Michi (Nils Dörgeloh) bieten sich als Männer für gewisse Stunden an.

Die neue Vox-Serie Milk & Honey über einen Escortservice für Frauen startet am 14. November. Zunächst sind zehn Folgen der ersten Staffel immer mittwochs ab 20.15 Uhr jeweils im Doppelpack zu sehen. Die Serie ist die zweite Vox-Serie in Eigenproduktion nach dem Erfolg Club der roten Bänder, für die der Sender mehrere Preise bekommen hat.

Das neue Format spielt nicht im Krankenhaus mit schwer kranken Jugendlichen, sondern dreht sich um sehr gesund-knackige junge Männer, die Geld brauchen. Im Mittelpunkt steht Johnny (Artjom Gilz), der nach Jahren im Ausland zurück in sein brandenburgisches Heimatdorf kommt. Dort betreibt Arian (Nik Xhelilaj), der letzte verbliebene Mitarbeiter der Imkerei von Johnnys verstorbenem Vater, ein Nebengeschäft als Escortservice. Johnny und zwei seiner Jugendfreunde steigen mit ein. Und natürlich verdienen die vier nicht nur bald gutes Geld, sondern lernen viel über das Leben und die Frauen dazu.

"Milk & Honey" basiert auf der 13-teiligen Serie "Johnny VeAbirey Hagalil" des israelischen Pay-TV Anbieters Yes. Auch der "Club der roten Bänder" war ein Erfolgsrezeot aus dem Ausland. Die Serie, die auf Vox in drei Staffeln bis 2017 lief, basierte auf der katalanischen Serie "Polseres vermelles", die wiederum auf dem Buch "Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt" nach wahren Erlebnissen des Autos Albert Espinosa.

Mit der Krankenhausserie erreichte Vox im Schnitt zwischen 2,37 (Staffel drei) und 2,92 Millionen Zuschauer (Staffel zwei) pro Folge. Die Sehbeteiligung lag mit 7,4 Prozent (gesamt) und 14,4 Prozent (14-49; Staffel drei) deutlich über dem Senderschnitt, der bei Vox bei rund 5 Prozent (alle) bis 7 Prozent (werberelevante) liegt.

"Milk & Honey" wird produziert von Talpa Fiction. Die Berliner drehen unter anderem "Sing meinen Song" (Vox), "The Voice of Germany" (Sat.1/ProSieben), "Promis auf Hartz IV" (RTL II).


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.