Lesetipp :
Warum die "Lindenstraße" innovativer ist als "Deutschland 83"

Alpha-Blogger Thomas Knüwer bekennt sich zu seiner Leidenschaft für die "Lindenstraße" und unterstreicht, warum die Serie weit mehr TV-Standards setzt als andere, gehypte Serien wie beispielsweise "Deutschland 83".

Text: Anja Janotta

Thomas Knüwer ist seit ihren Anfängen bekennender "Lindenstraße"-Fan. Zum 30-jährigen Jubiläum hatte die ARD-Serie am Sonntag live gesendet. Nun erklärt der Journalist auf seinem Blog "Indiskretion Ehrensache", warum genau das und viele andere Innovationen die "Lindenstraße" zum wahren Vorreiter des deutschen Fernsehens machen und nicht Formate wie beispielsweise "Deutschland 83". Die zuletzt schlechten Quoten der Serie von RTL seien hausgemacht, kritisiert er, wenn sich der Sender nur stiefmütterlich um die Web-Kommunikation der Vorzeigeserie kümmere. Besonders eine ausführlichere Social-Media-Begleitung habe man vermisst.

Und wieder zitiert Knüwer die "Lindenstraße" als Vorbild: 180.000 Likes hat die Serie auf Facebook, was vor allem dem geschuldet sei, dass sowohl die Produzenten als auch die Schauspieler sich dort viel und oft mit dem Fans austauschen. Vor allem die Kommunikation auf Facebook mache die "Lindenstraße" vorbildlich, denn sonst erfahre sie vom Sender vergleichsweise wenig klassische Werbung und Presserummel. Doch die mangelnde klassische Werbebegleitung mache der Sender im Social Web mit einer konsequenten Strategie längst wieder wett. Die vergangenen Sonntag ausgestrahlte Live-Sendung habe es zum Zeitpunkt der Ausstrahlung zum wichtigsten Trending Topic bei Twitter gebracht.

Den vollständigen Debattenbeitrag als Lesetipp finden Sie hier.

Ergänzung: Die Presseabteilung RTL Interactive weist darauf hin, dass entgegen der Aussage von Thomas Knüwer doch ein Facebook-Auftritt von "Deutschland 83" aufgesetzt wurde. Derzeit (Mittwochvormittag) hat die Seite etwa 12.000 Follower.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.