Radio Advertising Summit 2017 :
Warum Hype-Medien klassisches Radio nicht ersetzen können

Weil Radio "Unüberhörbar" ist: Zum Motto des Radio Advertising Summit 2017 wird auch Müller-Milch-Manager Christian Meyer sprechen. 

Text: Petra Schwegler

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Müller-Milch-Manager Christian Meyer ist zu Gast beim #RAS17. Er rechnete bereits mit dem Digital-Hype ab.
Müller-Milch-Manager Christian Meyer ist zu Gast beim #RAS17. Er rechnete bereits mit dem Digital-Hype ab.

"Unüberhörbar" ist der Reichweitenbringer Radio. Das diesjährige Motto des Gattungsevents Radio Advertising Summit am 25. April in Düsseldorf ist Programm: Beim Kongress dreht sich in diesem Jahr alles um die Bedeutungszunahme des Hörens in der Gesellschaft und somit um Audio als wesentliche Kommunikationsform der Zukunft.

Erste Top-Speaker stehen nun fest: Der Schwede Alexander Bard, Cyberphilosoph, Autor und Musikproduzent, der Soundpionier Sam Crowther, Head of Creative Development A Million Ads, und der Werbungtreibende Christian Meyer, Senior Media Manager Europa & Head of Digital Müller Media. Letzterer hat im vergangenen Herbst zur Digitalmesse Dmexco aufmerksamkeitsstark den Digital-Hype hinterfragt.

Beim #RAS17 wird Meyer nun im Format "Hype- vs. klassische Medien" darlegen, warum die neuen Hype-Medien in Sachen Werbewirkung kaum die Reichweitenbringer wie das klassische Radio ersetzen können. Zudem wird der Marketingmanager die Frage aufwerfen, wie der Kommunikations- und Media-Mix der Zukunft sinnvollerweise aussehen kann.

Die Radiozentrale als Veranstalter des Radio Advertising Summits hat zum Kongressauftakt Cyberphilosoph Bard engagiert, der als Musiker mit seiner Band Army of Lovers einen Nummer-1-Hit hatte. In seinem Vortrag "Living in a Universe of Sound and Vision" wird er in Düsseldorf auf die veränderte Mediennutzung als Folge der Digitalisierung und die zukünftige Rolle von Audio eingehen. Soundpionier Crowther soll einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten des Soundmarketings geben: Er zeigt, wie Audio durch gezielten Einsatz Emotionen weckt und dadurch bewusst und unbewusst das menschliche Verhalten beeinflusst.

Alexander Bard wird die zukünftige Rolle von Audio skizzieren (Foto: RAS).

Alexander Bard wird die zukünftige Rolle von Audio skizzieren (Foto: RAS).

In verschiedenen Sessions werden beispielsweise Top-Kreative wie Niels Alzen, Chief Creative Officer der Scholz & Friends Group, ihr Wissen rund um außergewöhnliche Audiokampagnen unter dem Titel "Ohrwurm statt Ohrensausen" einbringen. Dietmar Wischmeyer soll wieder als "Günther, der Treckerfahrer" einen humorvollen Blick auf die Medien, die Werbebranche und das aktuelle Zeitgeschehen werfen.

Den Schlusspunkt des Tages unter dem Motto "Unüberhörbar – beim Hörer ankommen" bildet im Anschluss an den Kongress die Verleihung des Radio Advertising Awards. Moderiert werden beide Veranstaltungen, die in der Form zum vierten Mal stattfinden, erneut von Barbara Schöneberger. Die beiden Vermarkter AS&S Radio und RMS sind Hauptsponsoren des Gattungstreffens am Rhein.

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale, fasst das Ziel des Radio Advertising Summits 2017 so zusammen:

"Wir werden zeigen, weshalb Audio die Zukunft gehört und warum es an Relevanz als effektiver Marketing-Problemlöser gewinnt – den Grundstein dafür legen Reichweite, Vertrauen in den Kanal und Innovation."

Die Einladungen zum #RAS17 werden in den kommenden Tagen versendet. Weitere Infos gibt es unter radio-advertising-summit.de.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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