Splitter :
Was sonst noch in der Medienbranche passiert

Toggo Plus addiert Top-Serien dazu, "FAZ" startet regionales Wirtschaftsmagazin, Burda Forward stockt auf.

Text: Petra Schwegler

Toggo Plus. Das als "Timeshift-Sender" angekündigte neue Angebot von Super RTL wird ab Sendestart am 4. Juni zusätzlich eine originäre Programmstunde ab 21.15 Uhr aufwarten. Die Kölner zeigen dort die beliebtesten Serien des Muttersenders. So werden zusätzliche Episoden von "Dragons", "King Julien" und "Angelo!" ausgestrahlt.
Geschäftsführer Claude Schmit begründet die Entscheidung so: "Mit der Ausweitung unserer Kinderprimetime tragen wir dem Umstand Rechnung, dass größere Kinder abends häufig kein altersgerechtes Angebot im Free TV finden. Deshalb haben wir uns entschieden, ausgewählte Top-Serien ab 21.15 Uhr in eigenständiger Programmierung zu zeigen." Unternehmensangaben.

"FAZ". Gibt mit "Frankfurter Allgemeine Metropol" ein neues regionales Wirtschaftsmagazin heraus, das erstmals am 29. Juni erscheint. Der neue Titel soll Unternehmer sowie Entscheider aus Mittelstand und Großunternehmen alle zwei Monate über die Unternehmenswelt und Wirtschaftspolitik in der solventen Rhein-Main-Region informieren. "Frankfurter Allgemeine Metropol"“ wird an ausgewählte Entscheideradressen versendet; zusätzlich sei das Magazin zu einem Preis von 4,50 Euro an zentralen Presseverkaufsstellen erhältlich, heißt es vom Verlag.
Erst vergangenen Freitag launchte das Team mit der "FAZ Woche" ein neues Wochenmagazin für die junge Elite. Unternehmensangaben.

RTL. Platzierte sich am Montagabend vor ARD und ZDF – mit Günther Jauchs Quizklassiker "Wer wird Millionär?". Die Kölner erreichten ab 20.15 Uhr 5,12 Millionen Zuschauer ab drei Jahren (15,9 Prozent) und der ARD-”Markencheck“ zum Thema Schuhhändler Deichmann im Ersten immerhin 3,98 Millionen (12,4 Prozent Gesamtmarktanteil.
Das ZDF am Montagabend nur auf Platz drei - eine Seltenheit: Der autobiografische Film "Brief an mein Leben"“ nach dem Buch von Miriam Meckel fand vergleichsweise wenig Anklang. Im Schnitt 3,24 Millionen Gesamtzuschauer (Marktanteil: 10,1 Prozent) sahen ab 20.15 Uhr das gleichnamige Drama um eine Meeresforscherin mit Marie Bäumer in der Hauptrolle. Unternehmensangaben.

Burda Forward. Beim Digitalvermarkter verantwortet Kolja Kleist ab sofort als Director Customer & Brand Management die Branchen Key Account- und Publisher-Betreuung – und damit ein 22-köpfiges Team, das sich vorrangig der Beratung von Kunden und Agenturen bei integrativen Kommunikationslösungen im Burda-Forward-Portfolio widmet.
Der 32-Jährige startete seine Karriere bei der Bauer Media Group, wo er verschiedene Stationen in den Bereichen Verlagsleitung, Produktmarketing, Vermarktung und Vertrieb durchlief. Im Jahr 2012 wechselte Kleist zu Hubert Burda Media und schließlich zum digitalen Publisher und Vermarkter Burda Forward, wo er zuletzt als Head of Brand Management bei Focus Online wirkte. Unternehmensangaben.

"Handwerk Magazin". Wurde mit der aktuellen April-Ausgabe relauncht und will damit "mehr Praxisfälle, gründlichere Analysen, mehr Zukunft, moderneres Layout" bieten. Das Handwerk sei im Umbruch, sagt Chefredakteur Olaf Deininger, und wer sich heute schon mit den Bedürfnissen und Techniken von morgen auseinandersetze, verschaffe sich einen Wettbewerbsvorsprung. "Dabei wollen wir helfen. Etwa indem wir Lösungen aufzeigen", so Deininger.
Das neue Design des Fachtitels der Holzmann Medien aus Bad Wörishofen ist in Zusammenarbeit mit Art Direktor Daniel Bognár entstanden, der unter anderem lange Jahre als Art Direktor für das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" gearbeitet hat. Unternehmensangaben.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.