Startup Adnymics :
Wenn im Paket der personalisierte Werbeflyer liegt

Das Münchner Startup Adnymics macht Beilagen-Marketing für Onlinehändler - unter anderem für den Möbelhändler Kare in Echtzeit.

Text: Lisa Priller-Gebhardt

Normalerweise wandern Werbe-Paketbeileger ungelesen in den Papierkorb der Kunden. Zu beliebig, zu wenig individuell das Angebot. Hier will das Münchner Startup Adnymics Abhilfe schaffen. Es erstellt individualisierte Paketbeileger aus den Daten des Surf- und Kaufverhaltens der Kunden. Dafür werden Kunden-individuelle Produktempfehlungen mit Print verknüpft.

Wer sich also beispielsweise beim Onlinehändler Kare zweimal das gleiche Sofa angesehen hat oder auf Ambientedirect.com die Stehleuchte in den Warenkorb gelegt und sie am Ende doch rausgekickt hat, erhält bei der nächsten Bestellung im persönlichen Werbeflyer entsprechende Produkte und passenden redaktionellen Content angeboten. Dabzu gibt's einen Gutschein als Kaufanregung. Der auf den Kunden zugeschnittene mehrseitige Flyer wird direkt in der Logistik des E-Commerce-Unternehmens am Packplatz gedruckt und mitgeschickt.

Außerdem realisiert Adnymics seit Kurzem zusammen mit dem Partner Printmate eine neue Paketmailing-Aktion. Statt eines braunen Pakets wird die Versandkiste dabei wie eine Schatztruhe gestaltet. 50 Online-Händler erhielten ein solch individualisiertes Paket, um zu verdeutlichen, welche Möglichkeiten es gibt.

Dominik Romer von Adnymics  kommt zum W&V Future Summit Print (Foto: Unternehmen).

Dominik Romer von Adnymics kommt zum W&V Future Summit Print (Foto: Unternehmen).

Dominik Romer, CEO von Adnymics, wird am 8. Dezember beim W&V Future Summit Print zum Thema "Individualisierte Paketbeilagen: Data-driven Print in E-Commerce" sprechen.  


Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.