West-Ost-Markenstudie: Wann müssen es Marken sein?

Beim Alltagskonsum greifen die Deutschen gerne zu No-Name-Produkten – Markenware kaufen viele nur für besondere Anlässe.

Text: Florian Allgayer

20. Mar. 2012

Beim Alltagskonsum greifen die Deutschen gerne zu No-Name-Produkten – Markenware kaufen viele nur für besondere Anlässe. Das ist das Ergebnis der West-Ost-Markenstudie (WOM 2011), die von MDR-Werbung und dem Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK) einmal jährlich erhoben wird.

Demnach sagen 63,8 Prozent der Bundesbürger in Ost- und Westdeutschland: „Wenn ich mir, der Familie oder Freunden etwas Besonderes bieten will, dann kaufe ich ganz bewusst Markenprodukte.“ Unterschiede zwischen West und Ost gibt es kaum, das Markenbewusstsein für besondere Momente ist im Osten nur leicht höher (65,3 Prozent) als im Westen (62,5 Prozent). „Den Markenprodukten billigen die Deutschen eine höhere Qualität zu. Für besondere Anlässe sind die Bundesbürger in Ost und West dann auch bereit, tiefer ins Portemonnaie zu greifen“, analysiert Niels N. von Haken, Geschäftsführer der MDR-Werbung.

Nur auf zwölf Prozent der Befragten in Deutschland trifft das „überhaupt nicht“, auf 23,4 Prozent trifft es „weniger“ zu. Für die WOM 2011 haben die MDR-Werbung und das IMK 2.000 Menschen repräsentativ befragt: nach ihren Einkaufsgewohnheiten, der Bekanntheit von Marken in Ost und West sowie den Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten. Die Studie wurde 2010 erstmals erhoben und wird einmal jährlich veröffentlicht.


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