TV-Präsenz prägt YouTube-Trends :
Wie der "Bachelor" Youtuberin Jessi Cooper beflügelt

Sie wirken am "Bachelor-Effekt" mit? Mindestens doppelt so viele Views sammelt Youtuberin Jessi Cooper ein, wenn sie mittwochs bei RTL um Daniel Völz buhlt. 

Text: Petra Schwegler

Youtuberin Jessica Neufeld aka Jessi Cooper profitiert von der RTL-Show "Der Bachelor".
Youtuberin Jessica Neufeld aka Jessi Cooper profitiert von der RTL-Show "Der Bachelor".

Bewegtbild pusht Bewegtbild? Durchaus. Wenn Youtuberin Jessi Cooper mittwochs auf RTL als Kandidatin der Kuppelshow "Der Bachelor" antritt, dann profitiert davon ihr Auftritt im Google-Videoportal.

Das verkündet das YouTube-Trends-Team nach einer Analyse. Hinterfragt wurde, ob es einen Zusammenhang zwischen den Zuschauerzahlen ihres YouTube-Kanals und der Ausstrahlung der TV-Sendung gibt.

Es gibt ihn, den "Bachelor-Effekt"- zumindest bei Jessica Neufeld aka Jessi Cooper. Das Fazit der Forscher in ihrem Fall lautet: "Während der Ausstrahlung der ersten Folge des 'Bachelors' sind die Views auf Jessi Coopers Kanal um 238 Prozent gestiegen. Auch bei den zwei weiteren Folgen veränderte sich ihre Zuschauerzahl entsprechend. Während sich bei Folge 2 ihre Views verdreifachten, so lässt sich bei Folge 3 immer noch eine Verdoppelung nachweisen."

Buhlt Jessi Cooper um den "Bachelor", greift die Netzgemeinde verstärkt auf ihre YouTube-Inhalte zurück.

Buhlt Jessi Cooper um den "Bachelor", greift die Netzgemeinde verstärkt auf ihre YouTube-Inhalte zurück.

Diese Woche ist Jessi Cooper in Folge 4 eine der 13 verbleibenden Kandidatinnen – und sie hat damit erneut die Chance, dass die Aufmerksamkeit im Netz steigt. Die 23-jährige Studentin aus Hameln zog bereits im Vorfeld viel Aufmerksamkeit auf sich – nicht zuletzt wegen ihres YouTube-Kanals.

Dieser Trailer von Jessi Cooper wurde kurz vor, während und nach der Ausstrahlung der ersten Folge im Ringen um "Bachelor" Daniel Völz besonders häufig geschaut:

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Dass sich Fernsehen und Social Media vor allem bei jüngeren Zielgruppen gut ergänzen, wollen auch Studien der TV-Branche belegen.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.