IP Deutschland :
Wie Vox auch wirtschaftlich vom Quotenerfolg profitieren will

Vox hat 2016 eine starke Quoten-Bilanz abgeliefert. Noch spiegelt sich dieser Erfolg nicht im Umsatz wider. Vermarkter IP wird bei Kunden Aufklärungsarbeit leisten.

Text: Lisa Priller-Gebhardt

Bernd Reichart und Matthias Dang.
Bernd Reichart und Matthias Dang.

Während im vergangenen Jahr fast alle Privatsender Marktanteile abgeben mussten, hat Vox seine Quoten steigern können. "Eigentlich hatten wir erwartet, zwei oder drei Zehntel einzubüßen", sagt Senderchef Bernd Reichart im Interview mit W&V. Stattdessen konnten die Kölner in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen um zwei Zehntel wachsen. 

Trotz aller Erfolge bei den Zuschauern spiegelt sich die Leistung aber noch immer nicht ausreichend bei den Werbeumsätzen wider. Aus alter Gewohnheit, so moniert Vermarktungschef Matthias Dang im Interview, würden die Kunden für die schnelldrehenden Konsumgüter immer noch beim Hauptkonkurrenten Sat.1 buchen.

"Wir stellen leider fest, dass die strategische Umpositionierung nicht so schnell vorankommt, wie wir uns das wünschen", sagt der IP-Deutschland-Geschäftsführer Dang. Für ihn und sein Team heißt es jetzt, bei Kunden und Agenturen Aufklärungsarbeit zu betreiben. "Vor allem die Punkte Innovation und Qualität werden zu wenig berücksichtigt", meint Dang.

Das gesamte Interview finden Sie in der aktuellen Printausgabe der W&V (ET: 06.02.). 


Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.