Nicht alle Anteile müssten an die Börse, eine Minderheit könnte bei einem Ankeraktionär geparkt werden, der die Titel länger halten will, heißt es laut "Reuters“. Noch sei nichts entschieden; KKR und Permira spielen demnach alle Szenarien durch. Das Thema könnte in der ersten Hälfte des nächsten Jahres heiß werden, wird ein Unternehmenskenner zitiert.

Ein Vorteil würde dabei wohl auch für KKR und Permira herausspringen: Die beiden als "Heuschrecken" beschmipften Firmen könnten mit einem erfolgreichen Börsengang der TV-AG ihren Ruf sanieren. Immerhin haben die Finanzgesellschaften dem TV-Konzern über drei Milliarden Euro ihrer Schulden aufgebürdet.


Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.