Tidal war 2014 von einer norwegischen Firma gestartet worden, im Jahr darauf übernahmen Jay-Z und mehrere andere Stars den Streaming-Anbieter mit der Idee, einen Musikdienst zu schaffen, der den Künstlern selbst gehört. Tidal war unter anderem ein Vorreiter beim Streaming von Musik in besserer Qualität für einen höheren Abo-Preis. Insgesamt blieb der Dienst jedoch ein Nischenangebot weit hinter den beiden größten Anbietern Spotify und Apple Music.

Die anderen an Tidal beteiligten Künstler sollen ihre Anteile behalten, hieß es. Square zahlt den Betrag von umgerechnet rund 247 Millionen Euro in einer Mischung aus Bargeld und Aktien.

Dorsey (44) und Jay-Z (51) starteten im Februar bereits gemeinsam einen Bitcoin-Fonds, der Projekte mit der Kryptowährung finanzieren soll, zunächst mit Fokus auf Entwicklerteams in Afrika und Indien. Im vergangenen Sommer wurden sie bei einem Jacht-Ausflug in der Nähe von New York fotografiert, was schon damals für Spekulationen über eine mögliche Zusammenarbeit sorgte.