Mobilitäts-App:
Jung von Matt kommt wieder mit Daimler ins Geschäft

Jung von Matt/Elbe hat sich im Pitch der Daimler-Tochter Moovel durchgesetzt: Dabei geht es um eine Mobilitäts-App, die den Öffentlichen Personennahverkehr, die Bahn, die Carsharing-Anbieter Car2Go und Flinkster, Taxi und Mietfahrräder miteinander kombiniert.

Text: Markus Weber

Moovel-App: "One-Stop-Shop" für urbane Mobilität.
Moovel-App: "One-Stop-Shop" für urbane Mobilität.

Jung von Matt/Elbe hat sich in einem mehrstufigen Pitch der Daimler-Tochter Moovel durchgesetzt. Dabei handelt es sich um eine Mobilitäts-App, die den Öffentlichen Personennahverkehr, die Bahn, die Carsharing-Anbieter Car2Go und Flinkster, Taxi und Mietfahrräder miteinander kombiniert. Jung von Matt/Elbe entwickelt hierfür ein integriertes Kommunikationskonzept: Die Kampagne unter dem Motto "Moovel my way" soll Ende April starten.

Die Agentur habe "mit einem stimmigen Gesamtpaket aus übergreifender Strategie und punktgenauer Kreation überzeugt", lobt Moovel-Marketingchef Bernd Schmaul. Moovel ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Daimler AG. Die Mobile-App kann im App-Store von Apple und bei Google Play heruntergeladen werden. In den vergangenen zwei Jahren hat Moovel mit der Agentur AKQA zusammengearbeitet. Davor - beim Start des Pilotprojekts in Stuttgart und Berlin - hatte die Daimler-Tochter auf Shanghai Berlin gesetzt.

Zur Moovel Group gehört auch Moovel North America, die mit den beiden Produkten Moovel Transit und RideTap ein vernetztes Angebot aus Transportinformationen und Reservierungs- und Bezahlungsoptionen für Verkehrsbetriebe, App-Anbieter und Nutzer bereitstellt.

Seit dem Verlust des Mercedes-Benz-Etats arbeitet Jung von Matt unter anderem für die Automarken BMW und Kia. Die Agentur versucht auf diese Weise, sich für die Zukunft mehrere Optionen offen zu halten.



Markus Weber, Redakteur W&V
Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.


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