Super Bowl 2016 :
Sat.1 bricht Zuschauer-Rekordmarke

Der Super Bowl ist mittlerweile auch zur Instanz in TV-Deutschland geworden. Der Sender Sat.1, der das Großereignis in der Nachtzeit übertrug, vermeldete zum ersten Viertel 2,05 Millionen Zuschauer. Das könnte ein Rekord werden.

Text: Anja Janotta

Der Super Bowl ist mittlerweile auch zur Instanz in TV-Deutschland geworden. Der Sender Sat.1, der das Großereignis in der Nachtzeit übertrug, meldete zum ersten Viertel rekordverdächtige 2,05 Millionen Zuschauer. Das  entspricht einem Marktanteil von 22,6 Prozent. Beim zweiten Viertel der Begegnung zwischen den Gewinnern Denver Broncos und den Carolina Panthers blieben ab etwa 1.25 Uhr 1,82 Millionen vor den Fernsehbildschirmen (29,4 Prozent), in der Pause ab 2.20 Uhr waren es noch 1,56 Millionen (31,5 Prozent). Über die gesamte Live-Übertragung gemessen kommt Sat.1 (auch aufgrund der nachtschlafenden Zeit) auf 1,78 Millionen Zuschauer im Schnitt - und 43,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen (4. Viertel: 50,6 Prozent). Mehr Zuschauer hatte ein Super Bowl in Deutschland noch nie. Im Vorjahr hatten durchschnittlich 1,31 Millionen Zuschauer Sat.1-Zuschauer den Super Bowl gesehen. Ein Erfolg war das für Sat.1 auch im Social Web: Bei Twitter gehörten #ranNFL und #ranSB50 zu den meist genannten Hashtags aus Deutschland.

Zur Primetime siegte am Sonntag der ARD-"Tatort" nach Quoten. Das Ermittlungsteam aus Österreich verfolgten  9,4 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 25,2 Prozent). Die Rückkehr von Fernsehkoch Tim Mälzer zu seinem alten Stammsender Vox fiel durchschnittlich aus - die rund drei Stunden lange Show "Kitchen Impossible" hatte ab 20.15 Uhr 1,44 Millionen Zuschauer (4,5 Prozent). Zur Primetime zeigte außerdem ProSieben Maxx einen Countdown für das Football-Finale. Laut Sender erreichte dieser in der Zielgruppe 14-49 von 2,3 Prozent Marktanteil, bei den 14-29-Jährigen lag der Marktanteil bei 4,5 Prozent. dpa/aj


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Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.