Super Bowl:
Super Bowl 50: Die besten Spots bis 1999

Es ist ein Schaulaufen vor allem der US-Kreativen: Alljährlich zeigen Marken und Agenturen anlässlich des Football-Finales, was sie draufhaben. Und da waren in den vergangenen Jahre super Spots dabei!

Text: Susanne Herrmann

Es ist ein Schaulaufen vor allem der US-Kreativen: Alljährlich zeigen Marken und Agenturen anlässlich des Football-Finales, was sie draufhaben. Logo: Es kostet ja auch ein bisschen was, da dabei zu sein (2016 zum Beispiel 5 Millionen für 30 Sekunden). Und allein in den USA schauen mehr als 110 Millionen Menschen zu, wer den Super Bowl holt. Anlässlich des 50. Jubiläums haben wir mal in unseren Archiven gekramt und ein paar Höhepunkte und Bemerkenswertes aus den teuren Werbeblocks rausgesucht. Ein Auswahl der Jahre 1969 bis 1999 (Teil 1).

Dritter Super Bowl 1969: Der "Roadrunner" war damals ein Publikumshit bei den Fernsehzuschauern. Kein Wunder, dass Plymouth sein gleichnamiges Modell mit dem Comic bewarb.

Comics 1969: Das ging auch selbst gemacht. Gillette-Spot vom Super Bowl III. Auf solche Ideen kamen Don Drapers Zeitgenossen eben.

Er war eine Football-Legende, sie ein Filmstar: Farah Fawcett seifte 1973 Joe Namath ein. Namath, der als "Boadway Joe" 1969 den Super Bowl mit den New York Jets holte, warb vier Jahre später für Rasierschaum von Noxzema.

In den 80ern war öfter mal "Miller Time". Kennen Sie den Musiker Eddie Rabitt noch? Dieser Spot stammt aus dem Jahr 1981 von der Agentur Fallon McElligot.

1984 hatte Wendy's zum Super Bowl seine einst legendäre Kampagne "Where's the Beef?" gezündet.

1988 setzte Coca-Cola auf Prominenz: Demi Moore macht für ihre Diet Coke einiges mit. Da war die damals 25-Jährige frisch verheiratet mit Bruce Willis.

3-D-Werbung: Heute im Kino ganz normal. 1989 traute sich Coca-Cola zu, das Format im Super Bowl zu schalten. Mit Erläuterung, versteht sich. Und Pepsi kriegt auch gleich noch eins mit.

1992 verführte Pepsi mit Supermodel Cindy Crawford.

1993 traten Larry Bird und Michael Jordan für einen Big Mäc von McDonald's gegeneinandner an. Es gab 1994 sogar die Fortsetzung dazu. Ein Schelm, wer sich beim VW-Spot mit Neymar und Müller (Ende 2013) daran erinnert fühlt.

Ein Höhepunkt der vergleichenden Werbung stammt aus dem Jahr 1995: Pepsi vs. Coke - im Film "Truck Driver" (Agentur: BBDO).

Mit Berufswünschen von Kindern machte 1999 später Monster.com in einer noch jungen Internetsphäre auf sich aufmerksam. Es war die Ära der Startups. Mit 1,9 Mio. Dollar war ein 30-Sekünder damals noch vergleichsweise günstig.

Klassiker: Die Budweiser-Frösche von DMB&B, St. Louis, waren von 1995 bis 2000 auf dem Bildschirm. Warum? Egal. Hier ein Beispielspot von 1999, in dem auch schon das Chamäleon mitspielt.

Die Jahre 2000 bis 2015 gibt es hier.



Susanne Herrmann
Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.


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