Studie:
Werbung am Flughafen: Beliebt und effektiv

Eine Studie zu Airport Media belegt: Werbung am Flughafen kommt gut an und wirkt, was nicht zuletzt an den modernen Werbeträgern liegt.

Text: Anja von Fraunberg

Werbung am Flughafen wird von den Fluggästen und Besuchern wahrgenommen – und sie erfreut sich einer ausgesprochen hohen Akzeptanz. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie zur Wirkung von Airport Media, die GfK Media & Communication Research im Auftrag des Flughafen München durchgeführt hat.

Ziel der Untersuchung war zum einen, die Reichweiten der Werbeträger und der Werbemittel zu erfassen. Zum anderen sollte die Studie auch Aufschlüsse über die erreichten Zielgruppen geben. Schließlich wurde auch noch die Einstellung zu Werbung allgemein und zu Digital Out-of-Home (DOOH) an Flughäfen abgefragt.

Und gerade letztere fällt äußerst positiv aus: Demnach stufen drei Viertel der Befragten die Werbeflächen am Münchner Airport als hochwertig ein. Auch stört die Werbung hier deutlich weniger als anderswo (74 Prozent). Gut zwei Drittel sind der Meinung, dass Werbung am Flughafen kreativer und innovativer ist als anderswo. Und für 57 Prozent der Studienteilnehmer bietet sie eine willkommene Abwechslung.

Noch besser fielen die Werte zu den DOOH-Screens aus: Fast 90 Prozent der Besucher finden, dass diese gut zum Flughafen passen, und 79 Prozent sind der Ansicht, dass die Screens für ein modernes Ambiente sorgen. Ebenso viele meinen auch, dass die Spots auf den digitalen Stelen eher auffallen als die geklebten Plakate oder Anzeigen. Kein Wunder, dass vier Fünftel der Probanden die Screens als nicht störend empfinden.

Auch die Reichweite der Werbeträger am Flughafen kann sich sehen kann: Mehr als zwei Drittel der Befragten sind mit den ausgewählten Werbeflächen beziehungsweise DOOH-Screens in Kontakt gekommen. Bei den Jungen Entscheidern (20 bis 39 Jahre) wurden sogar 76 Prozent erreicht. Dabei ist die Reichweite der Werbeträger in beiden Terminals mit zwei Drittel gleich hoch, bei den Entscheidern steigt dieser Wert auf 70 Prozent im Terminal 1 und 68 Prozent im Terminal 2.

Zu guter Letzt wurde auch die Wirkung der Werbemittel abgefragt. Im Zentrum der Analyse, bei der insgesamt über 500 Personen befragt wurden, standen die Kampagnen eines namhaften Uhrenherstellers sowie eines Bio-Pharma-Unternehmens. Während die Imagewerbung für den Kampf gegen Krebst besonders stark von weiblichen Privatflugreisenden erinnert wurde (69 Prozent), erreichte die Kampagne für eine hochwertige Armbanduhr besonders gut die jungen Entscheider (23 Prozent). Damit belegt die Studie auch, dass mit Werbung am Flughafen unterschiedliche Zielgruppen effektiv aktiviert werden können.

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