Mit wie viel Anfragen rechnen Sie pro Tag? Wie viele davon können Sie realistisch betreuen?

Wir haben viele Mengengerüste erarbeitet und rechnen aktuell mit rund 300 zu bearbeitenden Anfragen pro Tag im Normalbetrieb. Die Zahl der Tweets auf dem Kanal wird deutlich größer sein, aber wenn uns keine Frage gestellt wird, und wenn wir auch keinen konkreten Beitrag leisten können, dann treten wir mit dem Kunden auch nicht in Kontakt. Wir haben das Team jetzt so ausgelegt, dass diese 300 Anfragen gut bearbeitet werden können. Das bedeutet, dass wir am Anfang wahrscheinlich etwas ins Hintertreffen gelangen werden, weil viele Leute den Dienst ausprobieren wollen, aber wir rechnen damit, dass sich das nach ein oder zwei Wochen normalisieren wird. Und in Ausnahmesituation gibt es besondere Prozesse, indem wir beispielsweise Antworten vorformulieren oder in den reinen Informationsmodus gehen.

Ist dieses Projekt auf „Zuwachs“ ausgelegt? Werden das Team ggbf. , die „Öffnungszeitungen“ oder auch die Services erweitert?

Das ist jetzt ein Pilotprojekt. Wir wollen genau herausfinden, wie wir was skalieren können, wo der wirkliche Bedarf besteht, und mit welcher Organisation wir den Anforderungen am besten gerecht werden. Und wir werden dann die Organisation entsprechend anpassen.

Ist der Twitter-Kanal zeitlich befristet?

Nein, der Twitter-Kanal ist keine „Kampagne“. Allerdings sind wir jetzt in einem Pilotprojekt, und wir werden in einigen Monaten das Engagement evaluieren.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.