Jeden Tag riskieren Journalisten auf der ganzen Welt ihre Freiheit und nicht selten auch ihr Leben, um uns Nachrichten zu bringen und uns zu schützen. Whistleblower riskieren Strafverfolgung und flüchten aus ihrer Heimat. Und das alles nur, damit wir von unserer warmen Couch aus sagen können: "Mir egal. Ich hab ja nichts zu verbergen."

Dass es aber nicht so einfach ist, sollte spätestens jetzt klar sein.

Solange Journalisten verfolgt werden, weil sie uns aufklären, aber besorgte Bürger ohne Strafverfolgung Flüchtlingsheime in Brand setzen können, läuft etwas gewaltig schief. Und es ist nun wirklich die Zeit gekommen, das zu ändern. Es geht nicht einfach nur darum, ob Beckedahl und Meister nun Post vom Generalbundesanwalt bekommen haben. Es geht um die Pressefreiheit und darum, welche Informationen uns wichtig sind. Und es geht letzten Endes auch um unsere  Informationsfreiheit. Wir können nicht dulden, dass die Pressefreiheit bei Informationen die uns so unmittelbar betreffen, eingeschränkt und Journalisten Strafverfolgung angedroht wird.

Christina Hütten ist schon seit vielen Jahren beruflich vor allem im Bereich Social Media Marketing aktiv und derzeit bei Parasol Island in Düsseldorf tätig. Als LEAD digital-Bloggerin kommentiert sie aktuelle Themen im Onlinemarketing.

Nachtrag der Redaktion:


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