Für diejenigen, die abends nicht auf digitale Geräte verzichten können, ist es ihrer Meinung nach wichtig, entsprechende Technologien zu nutzen, die das blaue Licht minimieren. "Wir ermutigen Technologiefirmen dazu, sich dieses Problems bewusst zu werden und nach einer Lösung zu suchen."

Das sieht auch Smartphone-Hersteller OnePlus so und hat sich "dem Kampf gegen das blaue Licht" verschrieben. Alle neuen Modelle des Anbieters sind nach eigenen Angaben mit innovativer Technik ausgestattet, die das Blaulicht um 42 Prozent reduziert. Ein Drittel der Bevölkerung verwendet laut Untersuchung bereits regelmäßig einen speziellen Displaymodus, um das blaue Licht zu reduzieren.

"Technologie sollte das Leben vereinfachen und verbessern, ihren Nutzern aber nicht im Wege stehen und guten Schlaf verhindern", ist Martin Kang, Country Manager bei OnePlus, überzeugt. "Wir investieren in branchenführende Display-Technologie, wie dem E3-Panel, dem 90 Hz-Display oder dem Dark Modus. Auch der Zen-Modus hilft bei der Konzentration, in dem er Ablenkungen vermeidet und den Zugriff auf das Handy bis zu 60 Minuten sperrt."

Schlafhygiene für erholsamere Nächte

Die Studie ergab darüber hinaus, dass mit jeweils 46 Prozent Saarländer und Thüringer ihre Smartphones am häufigsten im Bett nutzen, dicht gefolgt von Brandenburgern (45 Prozent) und Rheinland-Pfälzern mit 38 Prozent.

Neben dem Nutzungsort unterscheiden sich auch die Nebenwirkungen der Smartphone-Nutzung: So leiden jüngere Befragte sowie Männer eher unter Müdigkeit nach intensiver Handy-Nutzung, während ältere Befragte (ab 35 Jahren) und Frauen eher über Augenschmerzen klagen.

Um diesen Effekten vorzubeugen ist eine so genannte Schlafhygiene sinnvoll. Das sind bestimmte Abläufe und Routinen, die einen gesunden Schlaf fördern können. Etwa regelmäßige Schlafzeiten einhalten (meistens zur selben Zeit ins Bett gehen und aufstehen), eine schlaffreundliche Umgebung schaffen (kühl, leise, dunkel, aufgeräumt). „Hilfreich ist auch eine ausreichende Zu-Bett-Geh-Routine, die entspannend und beruhigend wirkt“, empfiehlt Lisa Artis.

OnePoll befragte für die Studie 1000 Personen in Deutschland.


Autor:

Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.