W&V: Wie verdient Yelp dann in Deutschland Geld?

Donaker: Das erste Jahr vermutlich gar nicht. Wir halten unsere Plattform frei von Anzeigen, um den Aufbau der Community nicht zu stören. Später können Gewerbetreibende ihre Einträge über Textanzeigen auf unserer Plattform bewerben. Auch Banneranzeigen für Branding sind möglich.

W&V: Um für Anzeigenkunden attraktiv zu werden, brauchen Sie Besucher auf der Site.

Donaker: Wir setzen mit Yelp vor allem auf Mundpropaganda. Vielleicht begleiten wir den Start mit kleineren Aktionen wie Postkarten-Werbung. Zusätzlich werden wir jeden Monat Events für unsere Community veranstalten, um die Mitglieder auch offline zu vernetzen, das stärkt die Verbindung insgesamt. Und dann hoffen wir natürlich auch auf erfolgreiche Partnerschaften mit Portalbetreibern, die einen lokalen Bezug haben wie Verlagshäuser: In den USA ist Yelp etwa auf der Website der „Los Angeles Times“ präsent. Wir kooperieren auch mit Gelbe-Seiten-Verzeichnissen, denen wir Bewertungen zur Verfügung stellen.


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