Dieses gerissene Display hat ein User an Apple gemeldet.

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Disney+ hat Ärger von allen Seiten

Eigentlich laufen die Geschäfte von Disney+ gut. Hinter Netflix und Amazon Prime Video hat sich der Streamingdienst mit weitem Vorsprung vor Apple TV+ Platz 3 bei den Marktanteilen gesichert – W&V berichtete. 

Disney+ lockt Kunden seit dem Wochenende wieder mit einem ganz besonderen Film-Event. Kunden können einen VIP-Titel, der parallel im Kino angelaufen ist, zeitgleich auf Disney+ streamen. Der Haken: Das familientaugliche Abenteuer "Jungle Cruise" mit Dwayne The Rock Johnson und Emily Blunt in den Hauptrollen kostet Abonnenten 21,99 Euro extra. Im Netz wird die Höhe des Betrags kritisiert. Wer den Titel streamt, zahlt in diesem Monat also 30 Euro an Disney+.

Auch bei Superstar Scarlett Johansson kommen die VIP-Filme auf Disney+ nicht gut an. Vor "Jungle Cruise" war am 8. Juli der Streifen "Black Widow" exklusiv bei Disney+ gegen eine Extra-Gebühr angelaufen. Johansson hat die Parallelausstrahlung im Kino und auf Disney+ zum Anlass für eine Klage gegen Disney genommen. Sie wirft dem Konzern Vertragsbruch vor. In ihrem Kontrakt sei die parallele Veröffentlichung nicht vorgesehen gewesen. Disney weist die Vorwürfe zurück. Johansson habe durch den zeitgleichen Start sogar mehr verdient, als wenn der Film zunächst nur in Kinos gelaufen wäre.

Airbnb löst WiFi-Problem von Workaholics

Gehören Sie auch zu jenen Workaholics, die selbst im Urlaub arbeiten? Dann sollten Sie Ihre Unterkunft am besten bei Airbnb buchen. Der Vermieter zeigt auf seinen Buchungsseiten künftig an, wie gut die Qualität und Geschwindigkeit der Internetverbindung in der jeweiligen Unterkunft ist. Dazu fügen die Airbnb-Gastgeber in der Mietbeschreibung WiFi-Infos hinzu. 

Zuvor war es Gastgebern nur recht umständlich möglich, manuell Screenshots von Geschwindigkeitstests zu posten, die die Upload- und Download-Geschwindigkeiten für das Netzwerk ihres Angebots zeigten. Da eine gute WiFi-Verbindung bei Reisenden immer häufiger nachgefragt wird, hat Airbnb die Eingabe jetzt deutlich vereinfacht. Dazu integriert das Unternehmen den M-Lab-Wifi-Speedchecker.

Unterwegs kann die WiFi-Stärke übrigens auch mit anderen Apps schnell überprüft werden. Speedtest gilt als bekannteste Lösung. Auch die Telekom hat in ihrer Mein-Magenta-App eine Messung integriert. Aber da kann es ja schon zu spät sein, wenn man vor Ort ist und das WiFi wackelt. Daher gewährleistet die neue integrierte Lösung von Airbnb, dass man schon vor Reiseantritt weiß, dass man den ganzen Urlaub durcharbeiten kann. WiFi sei Dank! 

Arbeiten, bis der Kopf auf die Tastatur fällt – das klappt mit gutem WiFi auch im Urlaub.

Arbeiten, bis der Kopf auf die Tastatur fällt – das klappt mit gutem WiFi auch im Urlaub.

Windows 11 jetzt erstmals testen

Sie sind gespannt auf Windows 11, das "später im Jahr" für alle User erscheint? Mit der frisch ausgegebenen Beta 1 können Teilnehmer des Windows-Insider-Programms die Version bereits antesten. Microsoft schreibt: "Das Windows-Insider-Programm ist eine Community von Millionen der größten Fans von Windows, die als Erste erfahren, welche Neuerungen anstehen. Windows-Insider führen Vorschauversionen der Plattform namens "Windows Insider Preview-Builds" aus, geben uns dann Feedback und arbeiten direkt mit unseren Technikern zusammen, um die Zukunft von Windows mitzugestalten."

Die Anmeldung erfolgt hier. Alle Neuerungen von Windows 11 finden sich hier.

Die Updates sind von Microsoft geprüft worden. Dennoch können sich natürlich noch zahlreiche Fehler einschleichen. Das Unternehmen erinnert auch daran, dass Microsoft Teams im Beta-Kanal nicht enthalten ist. Auch bei Nutzung der Windows Sandbox sind Abstürze möglich. Der Konzern warnt ebenfalls, dass die englischsprachige Beta an einigen Stellen noch andere Sprachen verwendet. Generell gilt: Betas früher auszuprobieren, das ist spannend. Aber Sie sollten solche Vorabversionen nie auf Ihrem Hauptgerät installieren.

PS: Windows 10 wird noch bis 2025 gepflegt – W&V berichtete.

Rick rollt YouTube auf

Nie aufgeben, dann klappt es schon mit einer Milliarde Klicks bei YouTube. Rick Astley (heute 55) hat es jetzt bewiesen: Mit seinem Song "Never Gonna Give You Up" gelang ihm 1987 ein Hit. Erst jetzt erreichte er mit dem dazugehörigen Video die Klick-Rekordmarke. Auf Twitter erklärte der Brite: "Mir wurde gerade gesagt, dass 'Never Gonna Give You Up' eine Milliarde Mal auf YouTube gestreamt wurde. Das ist unglaublich. Die Welt ist ein wunderbarer und schöner Ort, ich habe großes Glück."

2007 war der Song durch das sogenannte "Rickrolling" im Netz erst richtig durchgestartet. Links zu angeblichen spannenden Themen im Internet führten immer zu Ricks Songs: "You have been Rickrolled"...

Damit wünsche ich einen astreinen Montag. Bis morgen bei TechTäglich.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.