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Neues iPad Pro soll so schnell sein wie ein M1-Mac

Der März ist da – und er bringt voraussichtlich die nächste Auflage von Apples Profi-Tablet iPad Pro. Statt die Geräte nur in Sachen Tempo und Design ein wenig auf Vordermann zu bringen, sorgt Apple offenbar für einen Quantensprung in Sachen Geschwindigkeit. Laut Mark Gurman von Bloomberg, einem der treffsichersten Apple-Auguren, läuft der neue A14X-Chip in den aktualisierten iPad Pro so schnell wie der vielbestaunte M1-Prozessor, den Apple seit Ende 2020 in die ersten Mac-Computer einbaut. Ein Tablet-Chip auf dem Niveau eines extrem leistungsstarken Notebook-Prozessors – damit will Apple weitere Pro-User von der Nutzung eines iPads für Videoschnitt oder Musikproduktion überzeugen.

Gurmans weitere Prognosen zum nächsten iPad Pro, so Forbes: Es soll erstmals ein Mini-LED-Display bieten, das an die Bildqualität von OLED heranreicht – ohne aber entsprechend teuer zu sein. Bei den Mobilfunk-Modellen ist demnach erstmals 5G an Bord. Die Kameras sollen vor allem für Videochats weiter zulegen. Das kantige Design, das Apple zuletzt auch fürs iPhone 12 adaptiert hat, bleibt unverändert – auch wenn die neuen iPads wegen Mini LED laut Gurman ein wenig dicker werden. Der Sprung vom bisher verwendeten A12Z-Chip zum A14X dürfte enorm sein. Als vollständiger Mac-Ersatz wird aber auch das neue iPad Pro wegen der Limitierungen von iPad OS nicht ausreichen.

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210 Euro: Razer verspricht die perfekte Kamera für Webchats

Düstere, grisselige und ruckelige Videochat-Bilder aus dem Home Office – damit soll künftig Schluss sein. Das hat sich jedenfalls Spiele- und Zubehörspezialist Razer vorgenommen. Die Kalifornier bieten mit der "Kiyo Pro" für 210 Euro jetzt eine der ambitioniertesten und besten Webcams auf dem deutschen Markt an. Sie sorgt dank lichtstarkem CMOS-Sensor vom Typ 1/2.8 für Übertragungen im HD-Bildformat 1080p mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Dabei erkennt die sogenannte "Starvis"-Technologie, wie hell oder dunkel bestimmte Bereiche ausgeleuchtet sind, und passt das Bild entsprechend an.

Eine bei Webcams bisher noch recht unübliche HDR-Funktion sorgt live und in Echtzeit für mehr Dynamik und bessere Kontraste. Dabei sinkt die Wiederholrate allerdings auf 30 Bilder pro Sekunde. Eine Weitwinkellinse mit drei verschiedenen Ausschnitten (80, 90 und 103 Grad Sichtfeld) zeigt auf Wunsch kleinere oder größere Bereiche der Umgebung – zum Beispiel, wenn zwei Videochatter nebeneinander vor der Kamera sitzen. Eine Abdeckung mit Gorilla Glass schützt die Kamera vor Kratzern, die per USB 3.0 und mit einer Datenrate von 5 Gigabyte pro Sekunde an den Rechner angeschlossen wird. Zum idealen Bild fehlt allerdings 4K. Für den guten Ton sorgt ein omnidirektionales 16-bit-Stereo-Mikrofon.

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Lieferando: Der Trick mit den Schatten-Websites

Der umstrittene Essens-Vermittler Lieferando musste übers Wochenende nicht den ersten Shitstorm über sich ergehen lassen. Diesmal geht es nicht um die Trinkgelder der Boten, die Lieferando angeblich einkassiert hat – sondern um Tausende von Schatten-Websites, mit denen die Niederländer den an ihr System angebundenen Restaurants laut einer Recherche des Bayerischen Rundfunks das Geschäft abgraben. Nach Erkenntnissen des BR betreibt Lieferando allein in Deutschland rund 51.600 solcher Domains. Sie sorgen dafür, dass Kunden bei der Suche nach einem Restaurant zum Beispiel auf Google nicht direkt beim betreffenden Lokal landen – sondern auf einer oft täuschend ähnlichen Zweit-Website mit identischer Speisekarte, die von Lieferandos Mutterkonzern Just Eat Takeaway betrieben wird.

Folge des Tricks: Kunden bestellen nicht direkt bei ihrem Wunsch-Restaurant, das auf diese Weise 100 Prozent der Einnahmen erhalten würde – sondern über Lieferando, das für die Vermittlung 13 Prozent des Preises einbehält, und bei Lieferung mit einem eigenen Kurier sogar 30 Prozent. So entgehen den Restaurants gerade in Corona-Zeiten (über)lebenswichtige Einnahmen. Laut BR wissen die Wirte und Betreiber vielfach nicht einmal, dass es diese Schatten-Websites gibt, die Lieferando als vertraglich geregelte "Services" für die Lokale bezeichnet. Nach einem Proteststurm im Internet erklärte Lieferando per Tweet, dass die Restaurants "auf Wunsch auf diesen Service verzichten" könnten. Die Datenschützer und IT-Experten von Hackintosh halten dies in einer Antwort für nicht ausreichend: "Dieses Statement ist von bemerkenswertem Zynismus: ‚Auf Wunsch darauf verzichten‘ dürfte für die Geschäftsbeziehung eines Restaurants am Ende ja in etwa so folgenlos bleiben wie der Versuch, als Amazon-Mitarbeiter eine Gewerkschaft zu gründen."

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Deepfake macht Vorfahren wieder lebendig

Und auf einmal können Uroma und Uropa wieder so lächeln wie vor vielen Jahrzehnten. Möglich macht das die Deepfake-Technologie der israelischen Stammbaum-Website MyHeritage. Sie bietet jetzt den neuen Service "Deep Nostalgia" an, der Fotos von Verstorbenen mit Hilfe künstlicher Intelligenz automatisch animiert. Aus den verblichenen Schwarzweiß- oder Sepia-Bildern werden damit verblüffend lebensechte kleine Filme, die die Vorfahren (beinahe) wieder lebendig machen. Das wirkt ebenso faszinierend wie gespenstisch – was auch die KI-Experten aus Israel in ihrem FAQ zugeben.

Dort heißt es: "Einige Leute lieben die Deep-Nostalgia-Funktion und halten sie für magisch, während andere sie für gruselig halten und sie nicht mögen. In der Tat können die Ergebnisse kontrovers sein und es ist schwierig, dieser Technologie gegenüber gleichgültig zu bleiben." MyHeritage lädt Nutzer dazu ein, die Technik mit eigenen Bildern kostenlos zu testen. Wer eine größere Schar von Ahnen wieder zum Leben erwecken will, braucht ein Abo von MyHeritage, das ab 105 Euro im Jahr zu haben ist. Und er braucht eine gewisse Toleranz gegenüber den Gefahren von Deepfakes und dem nicht immer wasserdichten Datenschutz von MyHeritage.

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Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.