Apple: Rekordquartal – und noch drei News

Apple hat vergangene Nacht erneut ein Rekordquartal gemeldet. Im ersten Quartal 2020, das in den Bilanzen das Weihnachtsgeschäft einschließt, stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 91,8 Milliarden Dollar. Das bedeutet einmal mehr den höchsten Umsatz der Firmengeschichte. Cult of Mac spricht von "schockierend guten Ergebnissen". Der Erfolg von iPhone XR, iPhone 11 und 11 Pro trug offenbar wesentlich zu diesen Zahlen bei. Details nennt Apple zwar nicht mehr. Aber der Umsatz der iPhone-Sparte stieg nach einer längeren Schwächephase um 7,6 Prozent auf knapp 56 Milliarden Dollar.

Drei weitere Cupertino-News aus den letzten Stunden: Apple hat seine komplette Palette an Betriebssystemen erneuert. iOS 13.3.1, iPadOS 13.3.1, watchOS 6.1.2, macOS 10.15.3 Catalina und tvOS 13.3.1 stehen jetzt zum Download parat. Besonders interessant sind die Updates für iPhone 11 und 11 Pro, auf denen Nutzer jetzt auf Wunsch den neuen U1-Chip deaktivieren können, der Ortungsdaten besonders genau aufzeichnet. In einigen Ländern ist die Technik aus Datenschutzgründen verboten. Der chinesische Apple-Lohnfertiger Foxconn hat erklärt, dass der Coronavirus seine Produktion zumindest vorerst nicht beeinträchtigt. Und ein neues Konzeptvideo des iPhone 12 ist laut iMore "so schön, dass einem die Knie weich werde". Laut neuer Spekulationen könnte im Herbst mit dem „iPhone 12 mini“ eine vierte Variante des Topmodells dazukommen.

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Avast: Antiviren-App verkauft Nutzerdaten

"Kostenloser Virenschutz, der Sie nicht im Stich lässt." Und: "Sicherheit der Spitzenklasse für Ihr digitales Leben – ganz einfach!" So wirbt der tschechische Virenschutzhersteller Avast für seine Software, die es für iOS, Android, PC und Mac gibt. Doch der Preis, den die Nutzer für den vermeintlich kostenlosen Schutz bezahlen, ist offenbar hoch. Nach Recherchen von Motherboard und PCMag hat Avast die Nutzerdaten von Hunderten Millionen von Kunden an Dritte verkauft.

Der Datenhandel läuft offenbar bis heute über das Avast-Tochterunternehmen Jumpshot. Diese Firma bietet die Nutzerdaten unter dem Motto "Every search. Every click. Every buy. On every site" weltweit an. Zu den Kunden sollen Großkonzerne wie Google, Yelp, Microsoft, McKinsey, Pepsi, Home Depot und Condé Nast zählen. Sie erhalten dabei detaillierteste Informationen zur Internetnutzung und zum Surfverhalten der monatlich rund 435 Millionen Avast-Kunden. Innerhalb der Branche war diese Praxis seit Längerem bekannt. Sowohl Mozilla als auch Google haben das Browser-Plugin von Avast schon vor einigen Wochen aus ihren Stores entfernt.

Avast – kostenloser Virenschutz, der neugierige Internet-Unternehmen nicht im Stich lässt.

Avast – kostenloser Virenschutz, der neugierige Internet-Unternehmen nicht im Stich lässt.

Kobes letztes Spiel – jetzt noch einmal bei DAZN

Am Sonntag starben der ehemalige Basketball-Superstar Kobe Bryant, seine Tochter Gianna und sieben weitere Menschen bei einem Hubschrauberabsturz in der Nähe von Los Angeles. Weltweit erinnern sich Sportfans seither an ihre beeindruckendsten Erlebnisse mit Kobe.

Dazu zählt vor allem auch sein letztes NBA-Spiel am 13. April 2016 beim 101:96 seiner Los Angeles Lakers gegen Utah Jazz, bei dem Bryant noch einmal spektakuläre 60 Punkte warf. Der Sport-Streamingdienst DAZN zeigt das historische Spiel jetzt noch einmal in voller Länge und heimst dafür jede Menge Lob auf Twitter ein. O-Ton der Follower: "Ehren-Move von DAZN" oder "Zieh ich mir heute rein".

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Twitter-Hit: Wenn Fußballklubs PolitikerInnen wären

Twitter-User @kittodario hat mit seiner brillanten Fußball-Satire "Wenn Bundesligisten PolitikerInnen wäre" einen viralen Hit gelandet. Er vergleicht darin die Klubs mit Angela Merkel, Markus Söder & Co., und kommt zu erstaunlich zutreffenden Erkenntnissen. Der FC Bayern entspricht demnach Angela Merkel: "Seit Jahrzehnten an der Macht, es ist an der Zeit für frischen Wind."

Borussia Dortmund hat viel mit Christian Lindner gemeinsam: "Es ist besser, nicht Meister zu werden, als falsch Meister zu werden." Und Red Bull Leipzig ist der Sebastian Kurz der Bundesliga: "Ein junger Mann, der von allen gehasst wird. Eigene Anhängerschaft hat ein bizarres Weltbild." Besser kommt Borussia Mönchengladbach aka Kevin Kühnert weg: "Jung, Fresh, auf dem aufsteigenden Ast. Will mit neuen Ideen an die erfolgreiche Zeit von früher anknüpfen, wird aber von allen noch komplett auseinandergenommen." Auch hübsch: VW-Werksverein VfL Wolfsburg als Autolobbyisten-Minister Andreas Scheuer.

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Autor:

Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.