Nach neun Jahren kommt im Rahmen des aktuellen Auftritts wieder der Claim "Hoffentlich Allianz versichert" wieder zum Einsatz. Per Marktforschung hat der Versicherungskonzern herausfunden, dass der 2003 von der Kurzform "Hoffentlich Allianz" abgelöste Slogan nach wie vor im Gedächtnis der Konsumenten verhaftet ist.

Im Vergleich zu den bisherigen Filmen steht diesmal zwar wieder ein "echter" Allianzkunde als Testimonial zur Verfügung. Doch der Versicherer entwickelt die Kampagne weiter, in dem er nicht mehr über einen Schadensfall spricht. Außerdem konzentriert sich der aktuelle Flight im Vergleich zu den bisherigen Spots auf ein Produkt der Allianz. Das erste Mal seit zehn Jahren steht das Thema Auto wieder werblich im Mittelpunkt.

"Wir haben das Datum für den Kampagnen-Start mit Absicht auf den August gelegt", sagt Manfred Boschatzke, Leiter Marketing und Sponsoring der Allianz Deutschland. Im Oktober und November sei zu erwarten, dass auch die Konkurrenten zum Thema Autoversicherung werblich aktiv werden. Den geballten Kampagnen später im Jahr wolle man jetzt zuvor kommen. Bis Mitte Oktober wird die Kampagne intensiv geschaltet. "Mit den Spots wollen wir eine Geschichte erzählen und uns als Unternehmen positionieren, das mehr als eine neue Autoversicherung anzubieten hat", sagt Boschatzke. Rund acht Millionen Autos versichert die Allianz derzeit in Deutschland. Mit Hilfe der Kampagne sollen es noch mehr werden.

Paralell zu den beiden TV-Spots, die für Bekanntheit und Reichweite sorgen sollen, startet am Montag ein Auto-Special auf allianz.de. Per eigener Landing-Page können sich Interessierte dann zu allem rund um das Thema Autoversicherung informieren. Auch ein animierter Erklärfilm ist dann dort zu finden. Virale Filme sowie weitere Online-Maßnahmen bilden gemeinsam mit den Spots den Mittelpunkt der Kampagne. Beim Thema Print hält sich die Allianz diesmal eher zurück. PR-Maßnahmen, PoS- und Vkf-Aktionen sowie das Formel-1-Engagement runden die Kampagne ab. "Alle Medien, die wir bespielen, ergänzen sich gegenseitig und ergeben so eine Kampagne mit einem Gesamteindruck", sagt Boschatzke. Vor allem das Thema Aktivierung der Kunden und potenziellen Kunden ist dem Unternehmen wichtig.

Neben der Münchner Dependance von Grey zeichnet vor allem Grey Düsseldorf für die Kommunikation verantwortlich. Als kreativer Kopf hinter dem werblichen Ansatz gilt der Grey-CCO Roland Vanoni.


Lena Herrmann
Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin über Markenstrategien und Audiothemen und verantwortet die Audioformate der W&V. Dazu steht sie regelmäßig als Moderatorin auf der Bühne und Podcast-Host hinter dem Mikro. In ihrer Freizeit hört sie einen Podcast nach dem anderen, besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, Kanada und Norwegen, buddelt in ihrem Garten, liest gute Bücher und sucht nach der perfekten Kletterlinie.