ADC setzt auf Interdisziplinarität
Künftig sollen im Vorstand des Kreativenclubs neben sechs Regionalvertretern auch Repräsentanten unterschiedlicher Kommunikationsdisziplinen sitzen.
Umbau beim ADC: Der Kreativenclub will seine Vorstandsstruktur ändern. Zwölf Vorstände soll es auch in Zukunft geben, allerdings nur noch sechs Vertreter aus Regionen, dafür wird das Gremium ergänzt um sechs Fachvertreter aus den unterschiedlichen Kommunikationsdisziplinen.
"Interdisziplinarität ist die Voraussetzung für Innovation und der ADC ist der Club der Innovationen", sagt ADC-Geschäftsführerin Susann Schronen. "Mit der Gründung von Fachdisziplinen fördern wir den Austausch in und zwischen den Fachbereichen. Jeder profitiert vom anderen, kein Bereich ist geschwächt." Bislang ist der ADC-Vorstand in seinen Sektionen ausschließlich regional organisiert. Bislang sitzen im Vorstand vor allem klassische Werber.
Auf der Jahreshauptversammlung im November soll über die neue Struktur entschieden werden. Dafür ist allerdings eine Satzungsänderung nötig. Dann werden die Mitglieder des Art Directors Club Deutschland auch ihren neuen Vorstandssprecher wählen. Amir Kassaei ist nur noch kommissarisch im Amt. Über den neuen Standort für das ADC-Festival 2010 will der Vorstand dagegen schon Ende September beziehungsweise Anfang Oktober befinden. Noch sind München und Frankfurt im Rennen.