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KEF befürchtet Anstieg:
Ab 2021 könnten mehr als 19 Euro Rundfunkbeitrag fällig werden

Die Abgabe für Öffentlich-Rechtliche könnte laut KEF in fünf Jahren um mehr als 1,50 Euro pro Monat steigen. Das hat seine Gründe ...

Text: W&V Redaktion

1. April 2016

Der Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio könnte möglicherweise in fünf Jahren wegen zusätzlicher Kosten spürbar erhöht werden. Nach internen Berechnungen könnte die Abgage ab 2021 auf mehr als 19 Euro im Monat steigen, wenn keine Strukturreformen vorgenommen werden sollten, hieß es jetzt aus Expertenkreisen.

Diese Berechnung war Thema bei einer Konferenz der Gebührenkommission KEF und von Ländervertretern. Derzeit muss ein Haushalt 17,50 Euro im Monat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen. Der Fachdienst "Medienkorrespondenz" hatte über eine Steigerung auf über 19 Euro berichtet.

Die KEF schlägt in ihrem neuen Bericht angesichts von Mehreinnahmen eine Senkung um 29 Cent im Monat ab dem nächsten Jahr vor. Der Bericht wird am 13. April in Mainz vorgestellt. Die Länder wollen den Rundfunkbeitrag nach Angaben von Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren allerdings mindestens stabil halten. Deshalb stehen einige Länder einer Senkung des Beitrags kritisch gegenüber. Die Ministerpräsidenten wollen im Sommer darüber entscheiden.

Der Beitrag bringt seit dem Wechsel auf die Abgabe pro Haushalt im Jahr 2013 mehr Geld ein als ursprünglich erwartet. So wurden nach einem Datenabgleich diejenigen, die noch nicht gezahlt hatten, nach Angaben der öffentlich-rechtlichen Sender automatisch angemeldet. Zuvor war die Gebühr pro Gerät erhoben worden.

W&V Online/dpa


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