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Astra-Kunden nehmen dank Digitalfernsehen zu

Die Zahl deutscher Haushalte, die ihre Programme digital über Astra empfangen, ist 2009 um eine Million auf 12,14 Millionen gestiegen. Europaweit hat der Satellit das Kabel bei den Übertragungswegen überholt.

Text: Petra Schwegler

17. März 2010

Das Digitalfernsehen treibt den europäischen Satellitenmarkt und damit den Luxemburger Betreiber SES Astra voran. Die Zahl deutscher Haushalte, die ihre Programme digital über Astra empfangen, sei 2009 um eine Million auf 12,14 Millionen gestiegen, teilt der Konzern am Mittwoch mit. Damit erhalten knapp 58 Prozent aller digitalen TV-Haushalte Fernsehbilder von Astra-Satelliten. Europaweit habe der Satellit mit 77 Millionen angeschlossenen TV-Haushalten das Kabel mit 71 Millionen Haushalten als Übertragungsweg überholt. Rund 86,5 Millionen europäische Haushalte empfangen demnach ihre Bilder über die Hausantenne.

Der Satellit erweist sich laut Astra weiterhin als Vorreiter und Treiber der Digitalisierung. So sind Astra zufolge mindestens 75 Prozent aller deutschen TV-Haushalte mit Satelliten-Empfang in der Lage, Digitalfernsehen zu sehen. Im Kabel liege die Quote bei 34 Prozent. Das geht aus der von Astra seit Jahren gepflegten repräsentativen Umfrage für den "Satelliten-Monitor" hervor. In den vergangenen fünf Jahren habe Astra die Reichweite in Deutschland um 26 Prozent ausgebaut, präzisiert Wolfgang Elsäßer, der Deutschland-Chef von Astra. Steigende Zuschauerzahlen erhofft sich das Unternehmen vom hochauflösenden Fernsehen HDTV. Astra übertrage bereits 114 HD-Sender; die magische Schwelle von 100 Sendern hat Astra erst vor wenigen Monaten überschritten. Von den 37,4 Millionen TV-Haushalten in Deutschland empfangen 16,2 Millionen ihr Signal über Satellit; ein Anteile von 43 Prozent. 18,6 Millionen bzw. 50 Prozent der Haushalte nutzen Kabel, zwei Millionen oder fünf Prozent das terrestrische Digitalfernsehen DVB-T und 700 000 Haushalte (zweo Prozent) die Internetnorm IPTV.


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Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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