Spiel ist noch im "Early Access"

Die Spieler müssen darauf achten, dass ihre haarigen Helden kuschelige Häuschen für die ungestörte Vermehrung bekommen – und dass ihnen Wasser und Nahrung nicht ausgehen. Hier hilft es, Wasserspeicher und Lagerhäuser zu bauen. Neben den klassischen Holz-Bibern gibt es darüber hinaus auch neuartige Metall-Biber, die sich auf andere Arbeitsmaterialien verlegen. Im Gegensatz zum aktuellen Trend zu Online-Spielen funktioniert "Timberborn" nur solo. Und mit der Zeit fehlt es doch ein wenig an Abwechslung – was vielleicht auch daran liegt, dass sich das Spiel noch im "Early Access" befindet und ständig weiterentwickelt wird. Doch die Biber-Simulation macht schon jetzt Spaß, auch wenn manches noch recht hölzern wirkt. (Für PC und Mac, 20,99 Euro)


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.