Cannes 2009: Cyber bleibt deutsche Löwen-Hoffnung
20 deutsche Cyber-Arbeiten haben dieses Jahr die Endrunde erreicht. Damit bleibt ihre Quote im Vergleich zum Vorjahr stabil.
„Nutzt die Möglichkeiten, die Euch die neuen Technologien bieten, lasst sie für Euch arbeiten“ hatte David Sable, Jury-Präsident der Direct-Lions und Vice Chairman und COO von Wunderman bei der Bekanntgabe der Direct-Gewinner gefordert. Und darauf hingewiesen, wie sehr die Kampagnen immer mehr ins Netz streben.
In der Kategorie Cyber ist das obligatorisch und es bleibt zu vermuten, dass niemand besser mit den neuen Technologien umgehen kann, als die Online-Werber. Bleibt abzuwarten, ob auch die Deutschen dabei mithalten können, wenn die zukunfstweisenden Löwen verliehen werden. Michael Kutschinski, Executive Creative Director von OgilvyInteractive Worldwide sitzt als Deutscher in der Jury, die von Lars Bastholm, Chief Digital Creative Officer von Ogilvy North America, angeführt wird.
20 deutsche Arbeiten haben dieses Jahr die Endrunde erreicht. Damit bleiben die Deutschen stabil, denn im vergangenen Jahr waren es mit 24 Arbeiten nur unwesentlich mehr. Damals hatten die Onliner aus deutschen Landen am Ende acht Löwen von der Bühne getragen.
In diesem Jahr machen sich unter anderem Jung von Matt, Grimm Gallun Holtappels oder die Argonauten G2 Hoffnungen auf einen Löwen in der Kategorie Cyber. Auch Ogilvy, Plan.net, Elephant Seven, Serviceplan und Publicis haben es in die Endrunde geschafft. Scholz & Friends, DDB, JWT, Springer & Jacoby, Lukas Lindemann Rosinski und Saatchi & Saatchi ergänzen die illustre Runde der Shortlist-Agenturen. (lhe)