Der ADC muss sparen - aber wo?
Beim Art Directors Club geht es rund - denn die Vereinigung der Kreativen steht vor massiven Einsparungen. Auf Facebook fragt W&V die kreative Leserschaft nach Vorschlägen: Wo soll der ADC sparen?
Beim Art Directors Club (ADC) geht es rund - denn die Vereinigung der Kreativen steht vor massiven Einsparungen. Die langjährige Geschäftsführerin des ADC-Büros, Susann Schronen, wird den Club zum 15. Juli verlassen. Bereiche der Geschäftsstelle sollen künftig outgesourct werden.
Der ADC hat 2011 das dritte Jahr in Folge rote Zahlen geschrieben (Abschluss: 30. Juni). Allein 2010 betrug das Defizit 98.558 Euro. Und erneut war auch das ADC-Festival in Frankfurt nicht kostendeckend, geschweige denn gewinnbringend. Der zwölfköpfige Vorstand hat derzeit alle Hände voll zu tun, den Kreativclub in ruhigere und finanziell sichere Gewässer zu steuern.
Eine vierköpfige Task Force, bestehend aus Jochen Rädeker, Johannes Milla, Stefan Scheer und dem frischgebackenen Schatzmeister Lutz Nebelin, erarbeitet gerade einen Maßnahmenkatalog. Er soll bis Ende Juli stehen und dann dem Vorstand präsentiert werden. Auf seiner Facebook-Fanpage ruft W&V die kreative Userschaft dazu auf, selbst Vorschläge zu unterbreiten, wo beim ADC künftig gespart werden soll: bei der (riesigen) Wettbewerbs-Jury, bei der Geschäftsstelle, beim Kongress, bei der ADC-Party...? (ph/mw)
Mehr zu den derzeitigen Problemen beim ADC lesen Sie in der aktuellen Geschichte dazu in der neuen W&V (Ausgabe 27/2011, Erstverkaufstag 7. Juli).