Die Hooligan-Probleme in Polen aus Sicht der EM-Sponsoren
Ein Jahr vor der Fußball EM IN pOLEN tobt der Hooligan-Krieg in Polen. W&V Online hat sich bei den Sponsoren umgehört, wie sie das Thema einschätzen.
Gut ein Jahr vor dem Anpfiff der Fußball Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine tobt der Kampf zwischen der polnischen Polizei und den Hooligans. Bei einem Spiel zwischen Legia Warschau und Lech Posen zerstörten die Randalierer ein komplettes Stadion. Nicht nur für die Stimmung im Land, auch für das Werbeumfeld Fußball EM 2012 dürften die Ereignisse ungünstig sein.
Ministerpräsident Donald Tusk verkündete laut Spiegel Online gar am Mittwochabend: "Wenn wir nicht im Stande sind, die Sicherheit in unseren Stadien zu garantieren, dann ist die Austragung der Fußball-Europameisterschaft gefährdet.“ W&V Online hat bei den EM-Sponsoren nachgefragt, wie sie auf die Ereignisse reagieren. Haupt-Partner der Uefa Euro 2012 sind Adidas, Carlsberg, Castrol, Coca Cola, Hyundai, McDonalds und Sharp.
Die meisten von ihnen wollten sich noch nicht zu dem Thema äußern. Adidas-Sprecher Oliver Brüggen gab sich optimistisch: "Wir vertrauen unserem Partner Uefa und gehen davon aus, dass die Euro 2012 in Polen und der Ukraine, wie die anderen Fußball-Europameisterschaften in der Vergangenheit auch, sicher und bestens organsiert über die Bühne gehen wird." Carlsberg distanziert sich gegenüber W&V Online ausdrücklich von Gewalt.
Die Verbindung von Hooligans und Alkohol ist natürlich pikant, dementsprechend spricht sich Carlsberg auch gegen jegliche Form des Missbrauchs aus, "sowohl im Bezug auf den Sport als auch unser Produkt", so Unternehmenssprecherin Linda Boos. Bei der Partnerschaft mit der Fußball EM 2012 stehe der sportliche und verbindende Charakter im Vordergrund.