Die ersten Nominierten für den Deutschen Radiopreis
Insgesamt sind es zehn Kategorien, in denen der Deutsche Radiopreis vergeben wird. Bei drei von ihnen stehen die Filialisten nun fest.
Insgesamt sind es zehn Kategorien, in denen der Deutsche Radiopreis vergeben wird. Bei drei von ihnen stehen die Filialisten nun fest. Je drei Sender haben die Jury in den Kategorien "Beste Comedy", "Beste Innovation" und "Beste Sendung" überzeugt.
Um die Auszeichnung für die "Beste Sendung" konkurrieren 94.5 Radio Cottbus mit der Kinderserie "Traumland", RBB Radioeins mit dem Wochenrückblick "Die Schöne Woche" und WDR 3 mit der "WDR 3 Homestory: Jenni Zylka zu Gast bei Peter Wawerzinek". Die Laudatio bei der Preisverleihung am 8. September in Hamburg wird der Kabarettist Bülent Ceylan halten.
In der Kategorie "Beste Comedy" kamen "Daily Hubert" von Radio Galaxy, "Frühstück bei Stefanie" von NDR 2 und "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs" von Bremen Vier ins Finale. Als Laudator konnte Tim Mälzer gewonnen werden.
In der Kategorie "Beste Innovation" setzten sich Delta Radio mit der Indie-Musik-Reihe "King Kong Kicks", das digitale Fußballradio 90elf und You FM mit "Coldmirror" durch. Den Preis in dieser Kategorie wird die Schauspielerin Sonya Kraus überreichen.
Der Deutsche Radiopreis findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Er soll “schlaglichtartig bewusst machen, zu welch außerordentlichen Leistungen die Macher am Mikrofon fähig sind", so Lutz Kuckuck, Radiopreis-Beirat und Geschäftsführer Radiozentrale. Für den Preis arbeiten öffentlich-rechtliche und private Radiosender zusammen, um gemeinsam herausragende Moderatoren, Reporter und Sendungen auszuzeichnen. Stifter des Preises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, das die unabhängige Jury stellt, die Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung für den Deutschen Radiopreis liegt beim Norddeutschen Rundfunk.