5.000 Dollar sind echt nicht genug

Auch wenn das Geld damit quasi zurück in seine eigene Tasche geflossen wäre, hat sich der reichste Mann der Welt daraufhin zunächst nicht mehr gemeldet. Musks Twitter-Flugdaten sind deshalb weiterhin online. Und Jack Sweeney, der auch die Jets von Bill Gates oder Jeff Bezos trackt, hat keine Lust, das zu ändern: "Ich habe viel Arbeit reingesteckt, da sind 5.000 Dollar echt nicht genug. Die Löschung dieses Kontos hält niemanden davon ab, etwas Böses zu tun. Er könnte immer noch auf andere Websites gehen." Diese Woche hat er in einer Nachricht an Musk statt um Geld um ein Praktikum bei Tesla gebeten. Bisher ohne Antwort. Aber der ebenso dreiste wie clevere Programmierer ist deshalb nicht beleidigt: "Ich glaube, er ist im Urlaub auf Hawaii, wenn ich mir seine Flugdaten anschaue."


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.