Euro Effies: Deutschland - England 8:2
Jung von Matt und Heimat holen Gold nach Hause. Dazu kommen noch sechs Bronzemedaillen. W&V Online hat die Sieger.
Jung von Matt und Heimat holen mit Nikon und Audi Gold nach Hause. Dazu kommen noch sechs Bronzemedaillen, macht 8 von 14: Deutschland ist erfolgreichste Werbenation bei den Euro Effies. Die gab es am Abend des 14. September in Brüssel.
Zu den zwei Preisen für England muss man fairerweise sagen: Die nehmen auch noch den Grand Prix mit heim und den Titel "Agentur des Jahres": Beide Preise schnappte sich The Brooklyn Brothers, London. "Agentur des Jahres" klingt nicht nur toll, sondern wird auch mit 100 Freischaltungen beim Euro-Effis-Sponsor Euronews belohnt.
Doch zurück nach Deutschland: Gold geht also an Jung von Matt/Spree, Berlin, für die Kampagne "Ich bin Nikon" (Mediaagentur: Mediacom). Die zweite Goldene holt Heimat, Berlin (im Vorjahr Agentur des Jahres), mit der Audi-Kampagne zur Einführung des A1. Star: Justin Timberlake. Die sechs Bronze-Effies gehen an
Grey, Düsseldorf, mit Procter & Gamble: "Wasch das Unwaschbare" |
DDB International & DDB Tribal, Berlin, mit der Kampagne "Magic" für den VW Sharan |
Jung von Matt und MEC für die Blue-Efficiency-Kampagne von Mercedes-Benz |
G2, Frankfurt, für Schottland: "Welcome to our Life" |
Heimat mit dem "Grenzenlosen Haus" für Hornbach (Media: Crossmedia) |
Saatchi & Saatchi, Frankfurt, mit "First Time" für Ariel (Media: Mediacom) |
England gewinnt einmal Gold und den Grand Prix dank The Brooklyn Brothers mit der crossmedialen Island-Kampagne “Inspired by Iceland” und einmal Silber (Grey, London/Procter & Gamble “Aqua Light Swisssh”).
Weitere Erfolge verbuchen die Schweiz mit einer Goldmedaille für Rod Kommunikation und SVV (Media: Zip Media) “Slow Down, Take it Easy” und Holland mit Gold für Draftfcb, Amsterdam, und dem Kunden Paccar Parts Europe "Market to the Max”. Silber geht an SEK und Grey Oy für ihre Finnair-Kampagne “Local Heroes”, Bronze in die Ukraine zur Agentur Kinograf und ihrem Kunden Samsung/Evroset mit “Kseniya Sobach. Crash”.
Der Effizienzpreis öffnet sich mehr und mehr den digitalen und sozialen Medien: Der Jury der Euro Effies stand Facebook-Marketingchef Alexander Schlaubitz vor, als Gastredner der Gala trat Philipp Schindler, Google-Vizepräsident, neben Moray MacLennan, CEO von M&C Saatchi und Präsident des Veranstalters EACA, auf. Die Euro Effies veranstaltet der Europäische Agenturverband European Association of Communications Agencies (EACA) gemeinsam mit Euronews, und weiteren Partnern wie dem European Publishers' Council, Sappi Fine Paper Europe, Time Magazine, Procter & Gamble, Ad Forum, WARC, Viva Xpress Logistics und Creativebrief. In Brüssel gab es den Galaabend - der in Deutschland dieses Jahr wohl ausfallen wird.