Eventreport: ADC-Party in der Registratur
Viele folgten der Einladung der Münchner ADC-Sektion. Die Location und das Party-Konzept kamen an. Und wurden auch für einen Cannes-Fake genutzt.
„Rien ne va plus“ hieß es gestern Abend schon bald im Münchener Club Registratur. Die ADC-Sektion hatte ab 21 Uhr zur Party geladen – und es kamen viele, sehr viele. Obgleich nicht nur Eintritt zu zahlen war, sondern jeder auch für sein Getränk selbst löhnen musste. Dafür gab`s guten Sound mit Designer Mirko Borsche an den Turntables und Projektionen an den Wänden: ein bunter Mix aus graphischen Bildern, Aufnahmen von der ADC-Gala 2009 und Snapshots wie prämierte Arbeiten aus Cannes. Nicht nur Arwed Berendts von der Agentur Saint Elmo´s fand Location und Konzept toll. „Fast wie in Berlin“, flachste der Kreative.
Ein bisschen verloren inmitten des Gedränges: Francois Dommage, seines Fremdenverkehrsdirektor von Cannes und seine Begleiterin Yvette Dommage. Er war nach München gekommen, um für die Stadt n der Cote d`Azur als touristisches Ziel zu werben – jenseits vom Werbefestival. Hieß es zumindest. Tatsächlich waren beide von Embassy of Dreams-Chef Helmut Hartl beauftragt worden. Etienne (so der richtige Namen des vermeintlichen Fremdenverkehrsdirektors) stürzte sich ins Getümmel und interviewte etliche Partybesucher zu Cannes. Ein Team von der Filmproduktion Embassy of Dreams filmte die Fake-Aktion à la Borat. Den Streifen (Regie: Torben Liebrecht) soll es schon bald zu sehen geben.