Typisch männlich ist das Teilen von Videos. 20,2 Prozent sehen darin einen bedeutenden Nutzungsgrund. Bei den Frauen ist mit 30,9 Prozent das Posten von Statusmeldungen viel bedeutender als für das männliche Geschlecht (22,2 Prozent). Die Interaktion in Social Games wie Farmville ist für die weiblichen Befragten ebenfalls wichtiger: Für 16 Prozent ist es ein Hauptnutzungsgrund sozialer Netzwerke (Männer: 9,9 Prozent). Was für den Mann das Video ist, ist für die Frau das Bild: Die befragten Frauen teilen mit 37,4 Prozent lieber Bilder in sozialen Netzwerken als Männer (30,6 Prozent).

Ob Ausgehtipps oder das gepostete Urlaubsfoto der Freundin: Knapp die Hälfte der Befragten informiert sich auf Social-Media-Plattformen über Freizeitthemen (Frauen: 55,5 Prozent; Männer: 45,2 Prozent). Trotzdem zeigen sich auch bei der Informationssuche auf Social-Media-Plattformen unterschiedliche Interessen bei den Geschlechtern. Während sich die befragten Männer neben Freizeitthemen am häufigsten über Technik (50,4 Prozent) und Unterhaltungselektronik (41,7 Prozent) informieren, interessiert sich das weibliche Geschlecht hingegen für Beauty-Themen (40,4 Prozent), Gesundheit (38,6 Prozent) und Ernährung (35,6 Prozent).

Knapp zwei Drittel suchen in Social Media gezielt Unternehmensseiten bzw. Fanpages auf. Am meisten geschätzt werden sie aufgrund ihres Informationsgehalts. Der zweitwichtigste Grund liegt im Angebot von Rabatten und Coupons. Die Kundennähe und den direkten Dialog schätzen 55 Prozent. Für 28 Prozent spielt die Recherche nach offenen Stellen eine Rolle.

Im zweiten Teil der Studie analysiert Tomorrow Focus Media verschiedene Zielgruppen hinsichtlich ihrer Einstellung zu Social Shopping: Sie unterscheidet zwischen Social Shopping Champion, Joiner und Rebellion.


Annette Mattgey, Redakteurin
Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".